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Bauernhofidylle: Im Schaustall des Alpenzoos ist immer was los

Die Gänse brüten gerade, die Kühe kümmern sich um ihre neugeborenen Kälber, die kleinen Schafe werden neugierig und gehen auf Entdeckungstour.

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Der Nachwuchs vom Tiroler Grauvieh „Susi“ und das Kalb vom Tux-Zillertraler Rind „Elfi“ haben schon Freundschaft geschlossen und tollen von morgens bis abends in ihrem Gehege umher.

Innsbruck ‒ Jedes Jahr werden die Nutztiere des Jahres gewählt. Die Rassen von 2022 kannst du am Bauernhof des Alpenzoos besuchen – es sind bei den Kleintieren die Blobe Ziege und bei den Großtieren das Pinzgauer Rind. Rind „Lilli“ und Ziege „Gerti“ und die vielen anderen Tiere des Schaustalls freuen sich auf deinen Besuch – und die Ziegen ganz besonders auf ein paar Futterpellets, die du ihnen vielleicht spendierst.

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📽️ Video (@Schmidt) | Bauernhofidylle im Alpenzoo

Die Nutztiere des Jahres werden gewählt, „weil man damit Aufmerksamkeit für eine bestimmte Art erlangen will oder auch auf die Gefährdung dieser Art hinweist“, erklärt Corina Lang vom Alpenzoo. Nutztiere sind Tiere, die für die Menschen von Bedeutung sind, „um Lebensmittel und andere Produkte von ihnen zu erhalten, aber auch Haustiere wie der Hund oder die Katze, da wir sie gerne als Freund und Spielkameraden haben“, sagt Corina.

Vor allem Bauernhoftiere sind Nutztiere, „da sie uns hauptsächlich Fleisch, Milch und Eier liefern. Leider sind sehr viele dieser alten Haustierrassen vom Aussterben bedroht, da sie nicht so viele Lebensmittel wie Hochleistungsrassen liefern“, sagt Corina. Deswegen ist es wichtig, diese Tiere den Menschen näherzubringen und aufmerksam auf sie zu machen, da sie andere Qualitäten besitzen.

Derzeit brütet die Landgans fleißig ihr Eier aus und verlässt das Nest nur zur Futteraufnahme.

„Alte Haustierrassen haben sehr ausgeprägte Mutterinstinkte, sind sehr robust gegen Krankheiten und ausgesprochen gut an das alpine Gelände angepasst“, so Corina. Derzeit ist am Bauernhof des Alpenzoos übrigens viel los. Die Landgans brütet ihre Eier aus, sind die Sprösslinge (sie werden Gössel genannt) dann geschlüpft, „werden sie keine Minute aus den Augen gelassen, damit diese wohlbehütet und sicher gedeihen können“, weiß Corina.

Die Schafe haben Nachwuchs. Die Kleinen sind schon im Kindergartenalter und gehen auf Entdeckungstour.
© Alpenzoo

Die Schafe finden es aufregend, „wenn der Tierpfleger immer wieder neue Geschmackssorten von Bäumen und Sträuchern vorbeibringt. Besonders lecker sind im Winter die nicht verkauften Christbäume, die zum Glück bei den Tieren im Alpenzoo noch Verwendung finden. Die Nadeln machen den Tieren aufgrund ihrer sehr dick behäuteten Zunge und Mundschleimhaut nichts aus“, erklärt Corina. Nicht nur die Bauernhoftiere naschen gern daran, auch den Gämsen, Steinböcken und Elchen schmecken die immergrünen Bäume sehr gut. (wa)


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