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Goldschakal in Navis nachgewiesen, Wolf zog von Tirol nach Baden-Württemberg

Vier Tiere hat ein Goldschakal Mitte Jänner in einem Dammwildgehege gerissen. Zwei Wölfe, die mehrmals in Tirol nachgewiesen wurden, sind offenbar nach Deutschland in den Schwarzwald und nach Bayern weitergezogen.

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(Symbolbild)
© APA/dpa/Lino Mirgeler

Innsbruck – Ein Goldschakal riss Dammwild in Navis. Der Wolf, der vom Ötztal nach Bayern gewandert ist, war auch in Erl. Und ein weiterer Wolf, der 2020 mehrmals in Tirol nachgewiesen worden war, lebt mittlerweile in Baden-Württemberg. Das teilte das Land in einer Aussendung am Dienstag mit.

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Vor knapp zwei Wochen wurden in einem Dammwildgehege in Navis vier Tiere – darunter zwei Jungtiere – tot aufgefunden. Nun ist das erste Ergebnis der genetischen Untersuchung da: Es wurde die DNA eines Goldschakals nachgewiesen. Es folgen noch weitere Untersuchungen um zu klären, ob möglicherweise noch ein anderes Raubtier beteiligt war. Schon im vergangenen Oktober riss ein Goldschakal im Wipptal ein Schaf und eine Ziege.

Wölfe von Tirol nach Deutschland gewandert

Mitte Dezember riss ein Wolf in einer Christbaumkultur in Erl ein Schaf. Nun liegt das Ergebnis der Genotypisierung für das Tier vor. Es war der Wolf mit der Bezeichnung 141MATK, der bereits im November und Dezember im Ötztal und Bezirk Innsbruck-Land genetisch nachgewiesen worden ist. Im Laufe der letzten Wochen wurden DNA-Spuren des Tiers auch im benachbarten Bayern gefunden.

Von August bis Dezember 2020 riss der Wolf mit der Bezeichnung 87MATK im Wipptal und im Bezirk Landeck mehrmals Tiere. Nun hat er offensichtlich im Südschwarzwald eine neue Heimat gefunden. Der Wolf wird von den Behörden in Baden-Württemberg als territoriales Einzeltier geführt. Das heißt, der männliche Wolf aus der italienischen Population wird seit mehr als einem halben Jahr im gleichen Gebiet nachgewiesen. (TT.com)

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