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Neue „Kulturzentrale“: Gebündelte Kompetenz in Imst

Eine neue „Kulturzentrale“ soll in der Bezirkshauptstadt für Synergien sorgen.

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Franz Treffner, Sabine Schuchter, Kathrin Deisenberger, Johanna Heumader-Schweigl (v. l.) beziehen ihr neues Büro.
© Stadtgemeinde Imst

Von Thomas Parth

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Imst – Seit längerer Zeit diskutierte man in der Stadtpolitik, ob nicht ein zentrales Büro für Imster Kulturbetriebe sinnvoll wäre. Die Sinnfrage war rasch geklärt, allein die Standortsuche dauerte ein wenig, bis man schließlich in der Schustergasse 27 fündig wurde.

Nun haben gleich mehrere Abteilungen der Verwaltung der Stadtgemeinde Imst seit Anfang 2022 eine neue Bleibe bekommen. Das „Gemeinschaftsbüro“ beherbergt ab sofort das Büro von „Miteinand in Imst“ sowie das Büro Museum im Ballhaus. Auch das Kulturbüro der Galerie Theodor von Hörmann und die Stadtchronik finden hier Platz.

Um eine bessere Infrastruktur zu schaffen, hat sich die Stadtgemeinde Imst dazu entschlossen, ein zusätzliches Büro im traditionsreichen „Strele-Haus“ anzumieten. Nachdem eine Versicherungsgesellschaft ausgezogen war, sind die Räumlichkeiten mit ihren historischen Gewölben frei geworden. Die Stadt Imst nutzte diese Gelegenheit, um im etwa 100 m² großen Gemeinschaftsbüro für diese vier Einrichtungen weitere Synergien zu schaffen. Die Bürogemeinschaft sorgt dafür, dass der Ideenaustausch zwischen den Abteilungen in Zukunft noch effektiver gestaltet werden kann und bietet auch räumlich einiges an Komfort für die Mitarbeiter.

Entscheidend dabei ist die Lage des Gemeinschaftsbüros. Diese ist nahezu ideal, da sich die Städtische Galerie Theodor von Hörmann und das Museum im Ballhaus in unmittelbarer Nähe befinden. Auch das Rathaus ist fußläufig rasch erreichbar.

„Wir zeigen so, dass wir nicht nur außerhalb der Stadt Imst, sondern auch innerhalb gut vernetzt sind. Dieses belastbare Netzwerk ist auch nötig, um die Herausforderungen wie Bewusstseinsbildung, Projektentwicklung und eine Funktion als Ideen-Drehscheibe zu erfüllen“, bestätigt Johanna Heumader-Schweigl von „Miteinand in Imst“. Als aktuelles Beispiel kann sie die Zusammenarbeit am Leitbild der Stadtgemeinde Imst benennen. Dabei ging es in ersten Schritten darum, die Eckpunkte zu benennen, die „unsere Stadt lebens- und liebenswert machen“. Um diesen Ideen und Schlagworten Leben einzuhauchen, will das Leitbild auch von der Stadtverwaltung „gelebt“ werden. Vom neuen Büro erhofft sich „Miteinand“ mehr Kundenkontakt ohne Berührungsangst.


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