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Bei den zehn ÖSV-Medaillen durfte Rabl diesmal nicht mitnaschen

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Platz sechs im Super-G und Corona-positiv: Roman Rabls WM-Bilanz.
© Rabl

Von Benjamin Kiechl

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Hafjell, Innsbruck – Für Österreichs Behindertenskifahrer war die Para-Sport-WM in Hafjell (NOR) insgesamt ein großer Erfolg. Das ÖSV-Team eroberte bei den Titelkämpfen in Skandinavien zehn Medaillen, davon fünf in Gold. Damit hat man laut Cheftrainer Markus Gutenbrunner die Erwartungen übertroffen: „Mit sechs bis acht Medaillen habe ich davor gerechnet. Wir können nun auch für die Paralympics viel mitnehmen.“

Zum WM-Abschluss am vergangenen Sonntag jubelte Johannes Aigner (Kategorie sehbehindert) im Parallelevent über Gold, bei den Damen eroberte Elina Stary Bronze. Der 16-jährige Niederösterreicher sammelte insgesamt vier Medaillen (zweimal Gold, zweimal Silber) und war damit der erfolgreichste ÖSV-Athlet.

Der Tiroler Monoskifahrer Roman Rabl musste in seiner Comeback-Saison hingegen kleinere Brötchen backen. Der 30-jährige Söller, der neben seinem Hauptberuf beim Zoll wieder auf der Piste Gas gibt, musste zum WM-Auftakt einen Sturz in der Abfahrt verkraften. „Leider habe ich beim Crash einige Prellungen und Schmerzen davongetragen, das hat mich während der gesamten WM begleitet“, erzählte der Tiroler. Im Super-G landete er auf dem sechsten Rang („Ziel wäre ein paar Plätze weiter vorne gewesen“).

Doch die WM stand für den dreifachen Paralympics-Medaillengewinner von Sotschi 2014 unter keinem guten Stern. Im Riesentorlauf musste er wegen zwei gebrochener Schrauben seines Monoskis erneut abschwingen. Dem nicht genug: Nach einem positiven Corona-Test durfte der Tiroler nicht zum Weltcup nach Aare weiterreisen, sondern befindet sich nun in Quarantäne. Für die Paralympics in Peking (Abflug am 25. Februar) sei er nun „auf der sicheren Seite“, meinte Rabl, der trotz verpatzter WM schon wieder lächeln kann.

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