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Barty lässt Australien vom ersten Titel seit 44 Jahren träumen

Die Weltranglistenerste Ashleigh Barty servierte die US-Amerikanerin Madison Keys im Halbfinale mit 6:1,6:3 ab und ist nun auch im Endspiel am Samstag die große Favoritin. Dort wartet US-Überraschung Danielle Collins.

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Ashleigh Barty hat bei ihrem Heimspiel den ganz großen Wurf im Visier.
© MARTIN KEEP

Melbourne – Das Damen-Finale bei den mit 47,47 Mio. Euro dotierten Australian Open in Melbourne lautet Ashleigh Barty gegen Danielle Collins. Die topgesetzte Barty stürmte ohne Satzverlust ins Endspiel. Die 25-Jährige hat nach dem glatten 6:1,6:3 über Madison Keys (USA) die Chance, sich zur ersten heimischen Siegerin beim ersten Tennis-Grand-Slam seit 1978 zu küren. Die US-Amerikanerin Collins steht nach einem glatten 6:4,6:1 über Iga Swiatek (POL) in ihrem ersten Major-Finale.

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📽️ Video | Der Matchball von Barty zum 6:1,6:3:

Barty kann nun Samstag als erste Australierin seit Chris O'Neil 1978 den Frauen-Titel gewinnen. Nach O'Neil schaffte es noch Wendy Turnbull 1980 ins Endspiel von Melbourne. Barty ließ an ihrem Lauf wenig Zweifel. Die Zuschauer in der Rod-Laver-Arena wurden in der ersten Partie der Night Session Zeugen einer einseitigen Angelegenheit. Die Australierin kontrollierte von Beginn an mit ihrem variablen Spiel und dem guten Aufschlag die Ballwechsel und zwang Keys zu vielen Fehlern.

Erst im zweiten Satz schaffte es die US-Amerikanerin, mitzuhalten. Beim Stand von 2:2 vergab die 26-Jährige einen Breakball. Im Anschluss kassierte Keys, die in der Weltrangliste in die Top 30 vorstoßen wird, das letztlich entscheidende Break. Bei ihren sechs Siegen im Melbourne Park gab Barty nur 21 Games ab. Auch im Finale tritt die Siegerin der French Open 2019 und in Wimbledon 2021 als große Favoritin an.

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📽️ Video | Der Matchball von Collins zum 6:4,6:1:

Mit Danielle Collins steht ihr eine Überraschungsfinalistin gegenüber. Collins, deren bisher bestes Major-Resultat ein Semifinale 2019 ebenfalls in Melbourne war, überzeugte mit einem klaren Sieg über die Roland-Garros-Siegerin von 2020, Swiatek. Die aus Florida stammende Collins ist somit Amerikas neue Nummer eins im Frauen-Ranking. Nach Sofia Kenin und Jennifer Brady ist sie die dritte US-Amerikanerin im Finale der Australian Open en suite. Wie Brady stammt auch Collins aus dem College-Tennis.

"Es fühlt sich großartig an. Es war so eine unglaubliche Reise und so viele Jahre harte Arbeit", freute sich Collins, die sich im vergangenen April einer Not-Operation wegen einer Endometriose hatte unterziehen müssen. "Es ist unglaublich, so weit gekommen zu sein, besonders nach den gesundheitlichen Herausforderungen. Ich könnte nicht glücklicher sein", sagte Collins. (APA)


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