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Gebeutelte Schwazer FPÖ hat neues Team

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Daniel Kirchmair ist freiheitlicher Bürgermeisterkandidat.
© FPÖ Schwaz

Schwaz – Die letzten sechs Jahre waren für die Schwazer Freiheitlichen kein Zuckerschlecken – und das, obwohl sie bei der Gemeinderatswahl 2016 einen großen Erfolg einheimsten: Sie sprangen von einem Mandat auf vier. Doch die Freude darüber währte nicht allzu lange. Es folgten einige Tiefschläge: Zwei Gemeinderäte verließen die Partei, behielten aber jeweils ihre Plätze im Gemeinderat, dann verabschiedete sich auch noch der Listenführer Emil Danler, und die Leitung des Verkehrsressorts ging an die Grünen. Weiters war der Tod von Edi Rieger ein großer Verlust für die Stadtpartei.

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Mit den zwei verbliebenen Mandaten kämpfte man sich durch die letzten Jahre. Mit einem neuen Team und einem 20-Punkte-Plan wollen die Freiheitlichen heuer wieder das Ruder herumreißen und ihre Stärke zurückgewinnen.

Bürgermeisterkandidat Daniel Kirchmair über das blaue Wahlprogramm, das die Lebensgrundlage der Schwazer verbessern soll: „Von der kostenlosen und freiwilligen Ganztagesbetreuung über die Aufwertung der Kulturvereine bis hin zu leistbarem Wohnraum in Schwaz und Belebung des Wirtschaftsstandorts. Im Gegensatz zu sonst meist utopischen Wahlversprechen haben wir für all unsere Punkte eine Investitionskalkulation erstellt, um unsere Forderungen auch finanzieren zu können.“

Hinter dem blauen Listenchef tummeln sich großteils neue Gesichter. Der freiheitliche Bezirksgeneralsekretär Daniel Marschik tritt auf Platz zwei an. Er wolle sich vor allem im Bereich Wirtschaft und Arbeitsplatzsicherung einbringen. An dritter Stelle fungiert die Obfrau des Tiroler Seniorenrings, Hildegard Urschitz, als Sprachrohr der älteren Generation. Platz 4 nimmt Thomas Haselsteiner ein, dessen Schwerpunkte auf Digitalisierung, Transparenz und dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs liegen. Auf Platz 5 kandidiert GR Natalia Bachynska, die mit den Themen Familienpolitik und Gleichberechtigung für Frauen punkten will. Weiters im Team sind Patric Tschugg, Alexandra Ortner, Hannelore Sillaber und Josef Egger.

„Wir starten nicht in den Wahlkampf, sondern in die Zukunft“, sagt Kirchmair. Er will mit dem neuen Team nach vorne blicken. (TT, emf)


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