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„7 Tage, 7 Köpfe": Neue Köpfe mit altem Konzept auf RTL

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Die Neuauflage startet am kommenden Donnerstag um 22.15 Uhr.
© RTL

Köln/Wien – Tiefgrauer Himmel, Omikron-Wand und erst mal kein Ende in Sicht - das Bedürfnis nach etwas Aufheiterung dürfte derzeit allseits vorhanden sein. Von daher sind die Startbedingungen günstig für die Neuauflage der Comedyshow „7 Tage, 7 Köpfe" in RTL am Donnerstag um 22.15 Uhr. „Ich glaube, dass Humor in dieser wahnsinnigen Zeit eine sehr wichtige Aufgabe hat, um ein paar Dinge einzuordnen", sagt Moderator Guido Cantz im dpa-Interview.

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„7 Tage, 7 Köpfe" war von 1996 bis 2005 jahrelang ein großer Quotenerfolg. Die von Rudi Carrell (1934–2006) entworfene Wochenshow wurde damals von Jochen Busse moderiert, zu den Mitwirkenden gehörten Gaby Köster, Oliver Welke, Karl Dall und Mike Krüger. Gefühlt die Hälfte der Sendung bestand aus Running Gags: Rudi Carrell wurde mit holländischen Wohnwagenfahrern aufgezogen, Mike Krüger mit seiner großen Nase, Kalle Pohl mit seiner Körpergröße. Das war lustig und entspannend, ohne Anspruch auf irgendeine Metaebene zu erheben. Vielleicht ist der zweite Coronawinter genau die richtige Zeit für eine solche Art von Show ohne schwere Hintergedanken.

Ein Problem könnte sein, dass man viele der damaligen Gags heute nicht mehr so bringen könnte. „Aber das haben wir natürlich auch nicht vor", sagt Guido Cantz. „Wir bringen neue Gags. Aber das Prinzip, dass da sieben lustige Leute zusammensitzen und sich über die letzte Woche unterhalten, das ist zeitlos." Und es passt zum derzeitigen Retrotrend mit Neuausgaben der Fernsehklassiker „Wetten, dass..?", "TV total" und "Geh aufs Ganze".

Teilnehmer der ersten Ausgabe sind Torsten Sträter, Chris Tall, Larissa Rieß, Kaya Yanar, Mirja Boes und Bernd Stelter, der schon in der Originalversion regelmäßig mit von der Partie war. Siebter Kopf ist immer der Moderator, also Cantz.

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Der 50 Jahre alte Entertainer und Komiker hatte im Dezember nach zwölf Jahren die Samstagabendshow „Verstehen Sie Spaß?" abgegeben, weil er noch einmal etwas Neues machen wollte. „Das hier ist genau das, was ich mir gewünscht habe: Ich kann mich wieder mehr mit Humor beschäftigen, aber auch mit Aktualität."

Cantz sieht sich in der Rolle, beim großen Klassentreffen der Humorschaffenden den Überblick zu wahren und den Laden zusammenzuhalten. „Da sitzen ja schon ein paar Wahnsinnige rum." Und alle sind normalerweise Einzelkämpfer. "Ich glaube aber, wir haben eine gute Kombi", sagt er. „Die Qualität der Mitwirkenden ist klasse, da bin ich sehr happy, deshalb kann es eigentlich nur gut werden." (APA/dpa)


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