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Das Corona-Logbuch des ÖOC: Boarderin Schöffmann fällt für Rennen aus

Für einige rot-weiß-rote Athleten war aufgrund positiver Corona-Tests oder zu niedriger Ct-Werte das Abenteuer Olympia bereits beendet, bevor es überhaupt angefangen hat. Andere hatten mehr Glück. Ein Überblick:

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  • 📆 28. Jänner: Der Charterflieger des Österreichischen Olympischen Komitees hebt ohne Langläuferin Teresa Stadlober, Alpinskiläuferin Katharina Gallhuber und Bobpilotin Katrin Beierl ab. Bei der frisch von Covid-19 genesenen Beierl waren die Ct-Werte zuletzt noch zu schwankend, bei Stadlober und Gallhuber müssen die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluiert werden.
  • 📆 29. Jänner: Ski-Freestyler Samuel Baumgartner muss coronabedingt seinen Kader-Platz räumen. Youngster Daniel Bacher springt ein.
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  • 📆 29. Jänner: Bob-Anschieber Markus Sammer wird nach seiner Ankunft bei den Olympischen Spielen in China positiv auf Covid-19 getestet. Nach einem zweiten vorgenommenen Test mit demselben Ergebnis wird der 33-Jährige laut Sicherheits-Protokoll isoliert.
  • 📆 30. Jänner: Ein positiver Corona-Test der Weltcupführenden Sara Marita Kramer trifft Österreichs Skispringerinnen wenige Tage vor dem Olympia-Startschuss schwer. Kramer sei wohlauf und ohne Symptome, ein Olympia-Antreten bleibe das Ziel, teilt der ÖSV mit.
  • 📆 1. Februar: Bob-Pilotin Beierl trifft mit Verspätung in Peking ein, Stadlober folgt am Tag darauf.
  • 📆 1. Februar: Kramers Olympia-Aus steht fest. Auch ein zweiter Test ist positiv ausgegangen. Weil die Zeit bis zu den Bewerben zu knapp ist, nominieren ÖOC und ÖSV die ebenfalls 20-jährige Salzburgerin Lisa Eder nach.
  • 📆 1. Februar: Bob-Anschieber Sammer wurde ein zweites Mal in Folge negativ getestet. Erleichtert verlässt er das Quarantänehotel.
  • 📆 2. Februar: Unter Österreichs Skispringerinnen gibt es den nächsten Corona-Fall. Jacqueline Seifriedsberger wird direkt vor ihrem Abflug am Flughafen Zürich per Antigen-Test positiv getestet und muss auch für die Spiele am Boden bleiben. Sophie Sorschag wird nachnominiert, die Genehmigung durch das Internationale Olympische Komitees (IOC) steht noch aus.
  • 📆 2. Februar: Biathletin Dunja Zdouc muss ihre Reise nach Zhangjiakou neuerlich verschieben. Schuld ist ein zu niedriger Ct-Wert bei der Corona-negativen Kärntnerin, die dadurch den Auftaktbewerb im Mixed-Team verpasst.
  • 📆 2. Februar: Die Skispringerinnen bestreiten Olympia nicht nur dezimiert, sondern auch ohne ihren Cheftrainer Harald Rodlauer. Der Steirer hatte beim Weltcup in Willingen nicht nur Kontakt mit seinen Athletinnen sondern auch mit einer am Abflugtag ebenfalls positiv auf das Coronavirus getesteten Betreuerin und bleibt daheim.
  • 📆 3. Februar: Die Covid-Leidensgeschichte von Bob-Anschieber Markus Sammer geht weiter. Der 33-Jährige lieferte nach drei negativen Tests zuletzt wieder zwei positive Tests ab und muss laut IOC-Regulativ zurück ins Quarantäne-Hotel.
  • 📆 5. Februar: Im Boblager gibt es einen weiteren Corona-Fall. Anschieber Sebastian Mitterer aus dem Schlitten von Pilot Markus Treichl wird in Yanqing positiv getestet und umgehend in ein Quarantänehotel gebracht. Seine Teamkollegen Treichl, Markus Glück und Robert Eckschlager werden als Kontaktpersonen eingestuft und vom Rest des Teams isoliert.
  • 📆 7. Februar: Parallel-Snowboarderin Sabine Schöffmann liefert einen positiven Corona-Test ab und kann damit am für Dienstag angesetzten Parallel-Riesentorlauf nicht teilnehmen, der der einzige Bewerb für die Parallel-Snowboarderinnen bei den Spielen ist. Schöffmann übersiedelt ins Quarantäne-Hotel. Umso bitterer ist der Fall, als die damals qualifizierte Schöffmann bereits die Spiele 2018 in Pyeongchang wegen eines Wadenbeinbruchs verpasst hat.

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