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Handelshaus Wedl kommt stabil durch die Pandemie

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Lorenz Wedl von der Geschäftsführung der Wedl-Gruppe bleibt für 2022 optimistisch.
© Jochum

Innsbruck – Als „herausfordernd“ bezeichnet Lorenz Wedl, Mitglied der Geschäftsführung in der Wedl-Gruppe, das Wirtschaftsjahr 2021. Im Kerngeschäft, dem Gastro-Großhandel, setzte Wedl 251 Mio. Euro um – ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zu 2020. Der Umsatz der gesamten Wedl-Gruppe (beinhaltet auch Kaffeevertrieb, Einzelhandel, Immobilien sowie Beteiligungen) konnte 2021 im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 431 Mio. Euro gesteigert werden. Trotz Corona-Krise stieg auch der Personalstand um fünf Prozent auf über 1300 MitarbeiterInnen. Besonders profitierte die Wedl-Gruppe dabei von Zuwächsen im Kaffeebereich, in dem über 30 Mio. Euro umgesetzt wurden (+ 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Zwar liegen die Umsätze noch um 20 Prozent (Wedl-Gruppe) bis 29 Prozent (Großhandel) deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau 2019.

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Dennoch zeigt man sich bei Wedl zufrieden über die Entwicklung im Jahr 2021. Das zweite Pandemiejahr nutzte der Tiroler Familienbetrieb für Investitionen in Angebots- und Servicequalität, die Eröffnung eines neuen C+C-Marktes in Saalfelden, die Ansprache neuer Zielgruppen und den Ausbau digitaler Angebote.„Die Auswirkungen der Pandemie sind für uns weiterhin deutlich spürbar. Der Einbruch des Wintertourismus und die Schwierigkeiten im Bereich der Warenbeschaffung und -verfügbarkeit haben auch unser Geschäft stark beeinflusst“, so Lorenz Wedl.

Trotz der Umsatzsteigerungen im Jahr 2021 konnte das Unternehmen nicht das Vor-Pandemie-Niveau erreichen. 2019 lag der Umsatz der Wedl-Gruppe noch bei über 536 Mio. Euro. Die Steigerung des Gesamtumsatzes 2021 ist primär dem Auslandsgeschäft – besonders jenem in Italien – zuzuschreiben, wo es zum Jahresende 2021 keine Lockdowns mehr gab. (ver)

📽️ Video | Umsatzplus für Lebensmittelgroßhändler Wedl:

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