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Winter-Woodstock der Blasmusik: Premiere in Kirchberg mit Verspätung

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Tausende Gäste wie bei der Sommerausgabe in Vor-Corona-Zeiten wird es beim Winter-Woodstock im Brixental nicht geben.
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Von Harald Angerer

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Brixen i. Th. – Unter keinem guten Stern stand bisher das Winter-Woodstock der Blasmusik in Kirchberg. Bereits die Premiere im Winter 2020 fiel der Pandemie zum Opfer und auch im vergangenen Winter war die Veranstaltung nicht möglich. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, heißt es im Brixental und so startet der Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Brixental von 1. bis 3. April einen neuen Versuch und die Sterne stehen zumindest derzeit gut.

Jedenfalls zeigt man sich im Brixental entschlossen, die Premiere des Winter-Woodstock heuer endlich über die Bühne gehen zu lassen. „Wir arbeiten gemeinsam mit dem Veranstalter und den Behörden an einer möglichen Umsetzung“, erklärt TVB-Brixental-Geschäftsführer Christoph Stöckl. Um die Veranstaltung durchführen zu können, würden drei verschiedene Szenarien ausgearbeitet.

Klar ist, dass es kein klassisches Festival mit Tausenden Gästen auf einem Eventgelände geben wird. „Wir setzen sehr auf Entzerrung. So werden die Musikgruppen in drei verschiedenen Skihütten in Brixen, Kirchberg und Westendorf auftreten, natürlich unter Einhaltung der dann gültigen Corona-Regeln“, wie Stöckl versichert. Angedacht ist auch ein Eventgelände am Liftparkplatz in Brixen, auch hier plat man kleiner als noch vor Corona. „Derzeit gehen wir von 1000 Gästen aus, wie zum Beispiel beim Hahnenkammrennen. Wie viele es dann allerdings wirklich sein können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Für uns und den Veranstalter heißt es also flexibel sein“, sagt der TVB-Geschäftsführer. Man wolle aber ein Zeichen setzen und es sei besser, die Veranstaltung mit weniger Gästen als gar nicht durchzuführen. „Nichtsdestotrotz steht die Gesundheit bei allen Überlegungen an oberster Stelle “, sagt Stöckl.


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