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Auf Corona-Infektion folgte für Tirolerin Huber ein Kreuzbandriss

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Auf diesen „Begleitservice“ hätte Tirols Handball-Legionärin Josefine Huber verzichten können – die Schwazerin erlitt einen Kreuzbandriss.
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Erfurt – Wenn Menschen in ihrem Leben von einer Glückssträhne profitieren, empfiehlt man ihnen häufig, umgehend einen Lottoschein auszufüllen. Tirols Handball-Legionärin Josefine Huber ist davon aktuell eher abzuraten.

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Bereits im Dezember bei der Weltmeisterschaft in Spanien war der 25-jährigen Schwazerin lediglich ein Einsatz im Auftaktspiel des ÖHB-Teams gegen China vergönnt gewesen. Anschließend machte der Unterländerin – wie einigen weiteren Teamkolleginnen – eine Corona-Infektion einen Strich durch die WM-Rechnung.

Und das Pech verfolgte Huber bis zu ihrem deutschen Club, dem Bundesligisten HC Thüringen. Die Kapitänin und Kreisläuferin zog sich zuletzt im Rahmen des knapp gewonnenen DHB-Pokalspiels beim Zweitligisten VfL Waiblingen einen vorderen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Auch das Innenband und der Meniskus wurden in Mitleidenschaft gezogen. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht und geknickt“, meldete sich Huber zu Wort.

Wegen der Schwellung entschieden sich die behandelnden Ärzte, die Schwester von Schwaz-Akteur Balthasar Huber, erst in knapp drei Wochen in den Operationssaal zu schieben. „Danach werde ich für ein paar Wochen heim nach Tirol fahren“, erzählte Huber. Zuvor kommt die Heimat zu ihr nach Deutschland – ab morgen sollen die Eltern Trost spenden. Nach der Corona-Infektion und dem zweiten Kreuzbandriss ihrer Karriere („Ich weiß, was auf mich zukommt“) hofft Tirols Nationalspielerin auf die längst fällige Trendumkehr. (dale)

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