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„Schritt gegen Klimawandel": Bundesheer erhält fünf Wasserstoffautos

Das Bundesheer betreibt nun neben E-Autos auch fünf Wasserstoffautos. Bislang gibt es dafür jedoch nur fünf Tankstellen in ganz Österreich. Gekostet haben die Autos 365.000 Euro.

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Verteidigungsministerin Tanner übergibt die Fahrzeugpapiere der fünf neuen Wasserstoffautos an die Soldaten.
© Carina Karlovits

Wien – Fünf Wasserstoffautos der Marke Hyundai kommen in Zukunft beim Bundesheer zum Einsatz. Nachdem im Sommer 2021 einige E-Autos angeschafft wurden, seien die fünf Fahrzeuge "der nächste Schritt im Kampf gegen den Klimawandel", sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) bei der Übergabe der Auto an die Truppe am Donnerstag in der Roßauer-Kaserne.

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Tanner überreichte symbolisch die Auto-Schlüssel an Vertreter der Militärkommanden Wien, Steiermark, Oberösterreich und Tirol sowie der Amtwirtschaftsstelle des Verteidigungsministeriums. Die neuen Fahrzeuge sollen im Verwaltungsalltag eingesetzt werden, um die Vereinbarkeit von Wasserstoffautos mit dem militärischen Dienstalltag zu testen und festzustellen, welche Maßnahmen bezüglich des Tankens und der Wartung erforderlich sein könnten.

Der "Hyundai Nexo FCEV" ist mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellenmotor ausgestattet. Einziges Nebenprodukt ist Wasserdampf. Bis zu 179 km/h erreicht der 163 PS starke Elektromotor laut Hersteller. Eine Vollbetankung dauert etwa fünf Minuten und bringt die Soldaten bis zu 660 Kilometer weit. Die Anschaffung der fünf Wasserstoffautos kostete etwa 365.000 Euro.

"Das Militär ist bekannt dafür Vorreiter zu sein", kündigt die Verteidigungsministerin die neuen Fahrzeuge an. Als erste Stelle der öffentlichen Verwaltung, die Wasserstoffautos einsetze, will Tanner auch Vorreiterin in Sachen Klimaschutz sein."Der Kampf gegen den Klimawandel ist ein wesentliches Ziel der Bundesregierung. Auch das Bundesheer leistet seinen Beitrag dazu, um gemeinsam die festgelegten Klimaziele bis 2024 zu erreichen."

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Auch privat könne sich die Ministerin vorstellen, ein Wasserstoffauto zu nutzen. Die größte Herausforderung bleibt aber weiterhin die Versorgung mit Tankstellen. In ganz Österreich gibt es nur Fünf Tankstellen für Wasserstoffautos. Diese sind ausschließlich zivile Tankstellen, das Bundesheer überlege allerdings auch eigene Tankstellen zu errichten. (APA)


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