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Insgesamt acht Verletzte bei schweren Ski- und Snowboardunfällen in Tirol

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(Symbolfoto)
© Brunner Images/Philipp Brunner

Achenkirch, Alpbach, Wattenberg, Westendorf, Sölden – Vier Ski- und Snowboardunfälle im Tiroler Unterland meldete die Polizei am Samstagabend. Zwei davon ereigneten sich im freien Gelände, zwei auf Pisten. Dabei wurden insgesamt fünf Wintersportler verletzt. Auch im Tiroler Oberland kam es zu zwei fatalen Unfällen mit insgesamt drei Schwerverletzten.

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Der erste Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr, als eine 71-jährige Frau aus Dänemark auf einer blauen Piste am Rotkogeljoch in Sölden unterwegs war. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr auch ein 20-jähriger Deutscher talwärts. Beide Skifahrer waren mit äußerst langsamer Geschwindigkeit und unterschiedlich großen Bögen unterwegs. Im Zuge dieser Abfahrt kam es in der Mitte der Piste zu einem frontalen Zusammenstoß, wodurch die 71-Jährige zu Sturz kam. Während der Deutsche unverletzt blieb, wurde die Dänin schwer verletzt. Sie wurde von der Pistenrettung erstversorgt und von dieser ins Tal verbracht.

Im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl fuhren gegen 14 Uhr ein 22-jähriger Niederländer und eine 53-jährige Deutsche mit ihren Skiern auf der blauen Piste 26 ab. Ein 59-jähriger Deutscher fuhr zeitgleich auf der der Piste 38, welche in die Piste 26 einmündet. Unmittelbar nach der Einmündung fuhr der 59-Jährige aus derzeit unbekannter Ursache erst gegen die 53-Jährige und anschließend gegen den 22-Jährigen, wodurch alle drei zu Sturz kamen. Während die 53-Jährige nur leicht verletzt wurde, mussten die beiden Männer mit schweren Verletzungen ins Ambulatorium nach Obergurgl gebracht werden.

Mit Skikanten im Gesicht aufgeschnitten

Etwa 100 Meter unterhalb der "Falkenmoosalm" im Gemeindegebiet von Achenkirch kam gegen 14.45 Uhr eine 42-jährige Deutsche zu Sturz und zog sich mit ihren Skikanten eine stark blutende Verletzung im Gesicht zu. Die Frau wurde von der Bergrettung Achenkirch erstversorgt und zum Arzt nach Achenkirch gebracht.

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Im Skigebiet Alpbachtal/Wildschönau kollidierten gegen 9.35 Uhr ein 18-jähriger und ein 59-jähriger Österreicher. Der Jugendliche erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und fuhr selbst ins Tal. Der 59-Jährige wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Kufstein geflogen.

Junge Snowboardfahrer schwer verletzt

Mit seinem "Split-Board" stieg ein 21-Jähriger mit drei Kollegen auf die Hippoldspitze in Wattenberg auf. Nachdem die Gruppe den Gipfel erreichte, fuhr sie gegen 15.30 Uhr den Westhang in Richtung „Lager Walchen“ ab. Dabei sprang der 21-Jährige mit seinem Snowboard über eine kleine Schneewechte und übersah einen Felsblock, der sich hinter der Wechte befand. Er prallte mit dem Rücken auf dem Felsen auf und blieb schwer verletzt liegen. Seine Begleiter leisteten sofort Erste-Hilfe und setzten den Notruf ab. Der 21-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber geborgen und mit Verdacht auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung in die Klinik Innsbruck geflogen.

In völliger Dunkelheit fuhr gegen 18.30 Uhr eine 25-jährige Holländerin mit ihrem Snowboard im Skigebiet Westendorf talwärts. Sie prallte dabei mit voller Wucht gegen ein Förderband und erlitt Kopfverletzungen unbestimmten Grades. Sie wurde mit dem Rettungs-Heli in die Innsbrucker Klinik geflogen. (TT.com)


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