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Ein Preis für Nachwuchsmusiker in Andenken an Werner Pirchner

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Werner Pirchner (1940–2001).
© APA Fotohinweis

Innsbruck – Der Komponist Werner Pirchner hat das Tiroler Kulturleben nachhaltig geprägt – als kritischer Komödiant, der auch Ernst machen konnte und sich auf Jazz genauso verstand wie aufs Zusammenspiel mit Philharmonikern und Symphonikern höchsten Rangs. Sein „Halbes Doppelalbum“ und der Film „Der Untergang des Alpenlandes“ machten ihn bekannt. Auch für die Salzburger Festspiele, die Wiener Festwochen und den Rundfunk hat er gearbeitet. Pirchners Tod jährte sich 2021 zum 20. Mal. Heimische Ensembles – das Kammerorchester Innstrumenti zum Beispiel oder die Akademie St. Blasius – und Festivals wie die Klangspuren, aber auch das Innsbrucker Treibhaus, dessen Gründungsmitglied Pirchner war, erinnern regelmäßig an sein vielfältiges, von Stilfragen und Modebewegungen unberührtes Schaffen.

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Nun zieht auch das Land Tirol nach. Gemeinsam mit der Universität für Musik und darstellendes Spiel Wien wird heuer erstmals ein Werner-Pirchner-Preis für NachwuchsmusikerInnen vergeben. Der dazugehörige Wettbewerb soll künftig jährlich zwischen Juni und Oktober im Tiroler Landeskonservatorium und im Haus der Musik Innsbruck stattfinden – alternierend für die Instrumentengruppen Trompete, Saxophon, Posaune und Querflöte beziehungsweise Horn, Klarinette und Schlagwerk. Auch ein begleitendes Konzertprogramm – etwa im Erler Festspielhaus – und MeisterInnen-Kurse sind geplant. (TT)


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