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„So wandeln sich Bilder“ von Elisabeth Schutting: Gezüchtete Schichtungen

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Ausschnitt aus Schuttings „Ophelia“ (2021): zu sehen noch bis 26. März in der Plattform 6020.
© Schutting

Innsbruck – Es kreucht und fleucht im Dickicht der Arbeiten. Aber kein Getier, sondern ein Augenpaar, Figuren, Text, Farbflächen sind es, die bei Elisabeth Schutting aus dem Hintergrund hervortreten. In etlichen Schichten hat die in Innsbruck geborene Künstlerin, die u. a. an der Bildnerischen unterrichtet, Früheres über Heutiges gelegt. Passend erscheint hier also auch der Titel ihrer aktuellen Ausstellung: „So wandeln sich Bilder“ – noch bis 26. März zu sehen in der städtischen Fördergalerie „Plattform 6020“.

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Im Sinne des Upcyclings sind Schuttings Arbeiten einer ständigen Veränderung unterworfen, zwischen den Überarbeitungsschritten können aber schon einmal 20 Jahre liegen. Da legt sich feine Zeichnung über expressive Farbe, haarscharfe Drucktechnik über intuitiv Gesetztes. Bilderzählungen werden weitergesponnen, andere bewusst gekappt. Ebenso bewusst, wie sie im Raum neben der am Blatt entworfenen Natur auch noch die direkt entnommene, gezüchtete Wildnis einbringt. (bunt)

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