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Amy Adams und Bruce Willis für "Goldene Himbeeren" nominiert

Adams ist gleich in zwei Sparten nominiert, als "schlechteste Hauptdarstellerin" in dem Psychothriller "The Woman in the Window" und für ihre Nebenrolle in dem Filmmusical "Dear Evan Hansen". Für Willis dachten sich die Verleiher eine Sondersparte aus, mit der Begründung, er habe 2021 gleich acht schlechte Rollen gehabt.

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Bruce Willis wurde für die "Goldene Himbeere" nominiert.
© MATRIXPICTURES.CO.UK via www.imago-images.de

Los Angeles – Action-Star Bruce Willis (66) und die schon sechsmal für einen Oscar nominierte Amy Adams (47, "American Hustle") könnten Ende März mit Hollywoods Spottpreisen ausgezeichnet werden. Die Verleiher der "Goldene Himbeeren" oder "Razzies" gaben die Nominierungen für die nicht ganz ernst zu nehmenden Preise am Montag (Ortszeit) bekannt. Traditionell werden die Anwärter einen Tag vor der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen benannt.

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Adams ist gleich in zwei Sparten nominiert, als "schlechteste Hauptdarstellerin" in dem Psychothriller "The Woman in the Window" und für ihre Nebenrolle in dem Filmmusical "Dear Evan Hansen". Für Willis dachten sich die Verleiher eine Sondersparte aus, mit der Begründung, er habe 2021 gleich acht schlechte Rollen gehabt, darunter in Filmen wie "American Siege", "Deadlock" und "Cosmic Sin". Um den Titel als "Schlechtester Hauptdarsteller" sind unter anderem Scott Eastwood ("Dangerous"), LeBron James ("Space Jam: A New Legacy" und Mark Wahlberg ("Infinite") im Rennen.

Amy Adams wurde in zwei Sparten nominiert.
© VALERIE MACON

Als "Schlechtester Film" konkurrieren mit "Space Jam", "Infinite" und "The Woman in the Window" auch der Thriller "Karen" und der Broadway-Flop "Diana the Musical". Die Produktion über das Leben von Prinzessin Diana – mit Jeanna de Waal als Diana und Roe Hartrampf als Prinz Charles - ist beim Streamingdienst Netflix im Programm. Mit insgesamt neun Nominierungen ist das Musical der Top-Kandidat bei der 42. Spottpreisverleihung.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry/Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Gruppe stimmen mehr als 1.100 Mitglieder in den USA und vier Dutzend weiteren Ländern ab. Die Verkündung der "Gewinner" erfolgt traditionell am Vortag der Oscar-Gala, die in diesem Jahr am 27. März über die Bühne gehen soll. An diesem Dienstag (8. Februar) gibt die Filmakademie in Hollywood die Oscar-Nominierungen bekannt. (APA/dpa)

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