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Die Volksschauspiele und der verlorene Geist als Wahlkampfthema in Telfs

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Markus Völlenklee.
© Thomas Böhm

Telfs – Die Tiroler Volksschauspiele sind in Telfs Wahlkampfthema. Die Spiele suchen einen neuen Intendanten; der jetzige, Christoph Nix, zieht sich im Herbst nach zwei Saisonen wieder zurück.

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Hier hakt Johannes Augustin ein, der für die NEOS als Bürgermeisterkandidat gegen Amtsinhaber Christian Härting („Wir für Telfs“) ins Rennen geht. Augustin verlangt den Stopp der Intendanten-Ausschreibung. Begründung: Seit dem Bruch mit dem Verein Tiroler Volksschauspiele sei den Spielen „der Geist genommen worden“.

Besagter Verein, mit Felix Mitterer als prominentem Mitglied, hatte die Volksschauspiele über Jahrzehnte abgewickelt. 2020, noch vor der Bestellung von Intendant Nix, kam es zum Konflikt mit der Telfer Gemeindeführung. Diese hatte die Spiele einer gemeindeeigenen GmbH überantwortet. Der Verein fühlte sich ausgebootet.

Ruhe kehrte unter Intendant Nix aber auch nicht ein. Mehrmals wechselte die Geschäftsführung. Die NEOS fordern nun, statt den Posten neu zu besetzen, einen Dialog zwischen Gemeinde und Verein über den künftigen Kurs der Spiele.

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BM Härting rückt von der Ausschreibung nicht ab. Die Gemeinde habe überdies mehrmals „den konstruktiven Dialog mit dem Verein gesucht“.

Vereinsobmann Markus Völlenklee erklärt hingegen, „dass mit uns nie jemand aus Telfs gesprochen hat“. Er wisse auch gar nicht, wie den Volksschauspielen geholfen werde könne. (mark)


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