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FPÖ will Volksbefragung darüber, ob Reutte Stadt werden soll

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FPÖ-Bezirksobmann Fabian Walch (l.) präsentiert in einem Breitenwanger Hotel die Spitze der Reuttener FPÖ-Liste: Daniela Weirather, Peter Hartmann und Sandra Föger (r.).
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

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Reutte – „Was herrscht da für ein politisches Klima in Reutte?“, fragte sich der Außerferner FPÖ-Obmann Fabian Walch bei der Präsentation der Reuttener FPÖ-Liste. Der Medientermin musste in einem Hotel in Breitenwang über die Bühne gehen, „weil uns in Reutte niemand genommen hat. Alle Wirte, die ich angerufen habe, erklärten mir, dass sie keine Nachteile wollten, weil sie in ein Eck gerückt würden, wenn sie die FPÖ bei der Tür hereinlassen würden. Das ist einer Demokratie unwürdig.“ Walch meinte damit nicht die Wirtsleute, sondern den für ihn offensichtlichen Druck im Bezirkshauptort.

Im Außerfern sei die FPÖ für die Gemeinderatswahlen gut aufgestellt. In Lechaschau, Pflach und Bach würden FPÖ-nahe freie Bürgerlisten kandidieren, in Reutte die FPÖ unter ihrem Namen. „Dort braucht es schon auch Ideologie. Die Leute sollen wissen, wofür wir stehen, nicht wie diese Namenslisten. Etwa, wenn geplant wäre, ein Asylheim aufzusperren. Oder dass der Impfstatus bei uns keine Rolle spielt.“ Was in Reutte schon lange fehle, sei eine echte Opposition. Die letzten Jahre unter BM Oberer und BM Salchner hätten alle gekuscht. „Dabei lebt Demokratie vom Diskurs.“

Die Ziele der Gruppe: ein freies und sicheres Reutte; leistbares Wohnen – und dabei Einheimische bevorzugen; auf die Ärmsten schauen; direkte Demokratie – z. B. eine Volksbefragung, ob Reutte Stadt werden soll.

Daniela Weirather ist die Nummer 1 der FPÖ-Liste. Sie arbeitet im Allgäu als Produktionsplanerin beim Maschinenbauer Bihler. Sie bietet eine gute Zusammenarbeit im künftigen Gemeinderat an. Nicht verstehen kann sie allerdings, warum die Bürgermeisterliste derzeit in Wahlvideos Parteien angreift, die angeblich Kugelschreiber als Wahlgeschenke verteilen, die Salchner-Leute aber selbst auch Tassen als Geschenk unters Volk bringen.

An zweiter Stelle der elfköpfigen Liste ist Pensionist Peter Hartmann (61), die Nummer drei besetzt die Unternehmerin Sandra Föger.


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