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Kulturmanager Waltl: „Osttiroler Kulturnetzwerk ist mein Baby“

Der Kärntner Kulturmanager Christian Waltl will als Geschäftsführer die Kulturspur weiterentwickeln.

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Der 59-jährige Kärntner Kulturmanager Christian Waltl hat das Osttiroler Kulturnetzwerk mit aufgebaut und dessen Geschäfte übernommen.
© Waltl

Von Christoph Blassnig

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Dölsach – Kultur in Osttirol muss noch sichtbarer werden. Dazu hat das Kulturnetzwerk Kulturspur mit dem Kärntner Museumsmanager Christian Waltl einen neuen Geschäftsführer bestellt, der mit 1. Februar seine Arbeit aufgenommen hat. „Ich kann auf dem aufbauen, was mein Vorgänger Manfred Hainzl und die Mitarbeiterinnen Claudia Moser und Elisa De Gaetani in den letzten Jahren geleistet haben. Es gibt viel zu tun“, sagt Waltl. Der 59-Jährige ist Historiker, diplomierter Museumspädagoge, hat in London einen Management-Lehrgang absolviert, bereits mehrere Museen geführt und kann auf Auslandsaufenthalte in Kanada und Bahrain verweisen. „Ich möchte als Kulturmanager nicht nur die Museen betonen, sondern überhaupt alle Bereiche der Kultur in Osttirol stärker vernetzen.“

Christian Waltl hat die Kulturspur mit aufgebaut. „Das ist mein Baby“, erläutert der Fachmann. Auf Initiative von Richard Piock und Martin Kofler, dem Leiter des Tiroler Archives für photographische Dokumentation und Kunst (TAP) in Lienz, ist Tirols erste Einrichtung dieser Art entstanden. „Größtes Potenzial sehe ich im Kulturtourismus, das ist wie aufgelegt für Osttirol“, sagt Waltl. Seine Erfahrung habe ihn zwar gelehrt, dass es zwischen Tourismus und Kultur traditionell Barrieren gebe. „Die gilt es zu überwinden.“ Osttirol werde ausschließlich als „Dein Berg-Tirol“ beworben. „Das ist es, aber nicht nur.“ Die Mittel aus der Tiroler Kulturförderung und weitere aus dem Tourismusverband könnten zum Gewinn für alle Seiten zusammengeführt werden. Davon ist der neue Geschäftsführer überzeugt.

Man werde weiterhin an der Entwicklung der heimischen Kulturstätten und Museen arbeiten. „Das Team hat in diesem Bereich bereits hervorragende Leistungen erbracht.“ Neue Begeisterung sollen Veranstaltungen bringen. „Wobei ich Events niemals losgelöst von ihrem Veranstaltungsort mache. Sie müssen immer einen deutlichen Bezug zur Sammlung oder zum Objekt haben.“ Auch heimische Bildungseinrichtungen möchte die Kulturspur für die Zusammenarbeit gewinnen.

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