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FPÖ fürchtet um Wähler in Quarantäne, ÖVP winkt ab

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Am 27. Februar wird gewählt. Nicht alle kommen ins Wahllokal.
© Rita Falk

Innsbruck – Am 27. Februar gehen die Gemeinderatswahlen über die Bühne. Die FPÖ fürchtet, dass nicht alle Wähler auch wählen können, und meint damit die in Quarantäne. Nachdem das Kontaktmanagement zusammengebrochen ist und „nur“ noch positiv Getestete, nicht aber Kontaktpersonen isoliert werden, wird das nicht ganz so viele Wähler treffen, wie es vor Kurzem noch gewesen wären. Aber rund 24.500 waren es gestern Nachmittag, zieht man jene von Innsbruck ab, wo nicht gewählt wird, bleiben rund 20.500 übrig.

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FPÖ-Chef Markus Abwerzger glaubt nun, dass ÖVP-Bürgermeister vorwiegend jenen quarantänisierten Wählern eine fliegende Wahlkommission vorbeischicken könnten, die der ÖVP wohlgesonnen sind. Die Bürgermeister hätten die Quarantänelisten. „Da sind Tür und Tor geöffnet für Missbrauch“, sagt Abwerzger.

ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf, selbst wieder Bürgermeister-Kandidat in Umhausen, winkt ab. „Das ist eine bösartige Unterstellung. Das wäre Amtsmissbrauch.“ Bis kurz vor der Wahl könne man sowohl Wahlkarten als auch eine fliegende Wahlkommission anfordern. „Und zwar beim Amtsleiter und nicht beim Bürgermeister.“ Dass es zu einer selektiven Auswahl für die fliegende Wahlkommission kommen könnte, schließt Wolf kategorisch aus. (aheu)


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