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ÖVP in der Krise: Wenn Emotion die Rationalität untergräbt

Die ÖVP ist schwer angeschlagen. Die Koalition mit den Grünen hält (noch), weil keiner der beiden in eine Wahl gehen will. Aber die Politik ist nicht immer berechenbar.

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Von der Sideletter-Affäre bis zu den ÖVP-Korruptionsvorwürfen: Das Bündnis von Vizekanzler Kogler und Kanzler Nehammer ist belastet.
© HANS PUNZ

Von Karin Leitner und Michael Sprenger

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Wien – In Ostösterreich gehen am Wochenende die Semesterferien zu Ende. Eingeführt wurde die schulfreie Woche nach dem Austeilen der Halbjahreszeugnisse in den 1970er-Jahren. Damals sprach man von Energieferien – und es war eine der Antworten auf die seinerzeitige Ölkrise. Heute bringen die Semesterferien vor allem dem Wintertourismus wichtige Einnahmequellen, und sie dienen Familien zum Erholen und Energietanken.

Dies versucht auch ÖVP-Obmann und Bundeskanzler Karl Nehammer mit den Seinen dieser Tage in Osttirol. Auf das vorgelegte Parteizeugnis kann er nicht stolz sein. Korruptionsvorwürfe sonder Zahl, nahezu täglich neue Chats über Postenschacher und Günstlingswirtschaft. Da benötigt Nehammer dringend Kraft und Energie, denn er weiß, dass seine ÖVP schwer angeschlagen ist. Und die kommenden Wochen verheißen neues Ungemach – und werden zur Belastung für die Regierung mit den Grünen.


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