Entgeltliche Einschaltung

Tiroler Sparkasse baut digitale Beratung weiter aus

Die Tiroler Sparkasse will ihre „Full Service“-Filialen reduzieren. Eine mögliche Erhöhung der Zinsen durch die EZB sieht die Bank vorerst gelassen.

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Für Claudia Höller und Hans Unterdorfer, die Vorstände der Tiroler Sparkasse, ist die Verankerung in den Regionen wichtig.
© Steinlechner

Innsbruck – Morgen feiert die Tiroler Sparkasse ihren 200. Geburtstag. Gestern zogen Vorstandsvorsitzender Hans Unterdorfer und Vorständin Claudia Höller eine positive Bilanz und präsentierten auch einen Ausblick auf die zukünftige Aufstellung der Bank.

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„Sieht man sich das damalige Geschäftsmodell an, so würde man es heute wohl als Start-up bezeichnen“, so Höller. Die Idee sei der Glaube an die Chance auf eine Vorsorge für alle Menschen gewesen. Und dies sei heute noch der Markenkern der Bank. „Der wesentliche Kern der Aufgabe besteht darin, gerade beim Thema Vorsorge und Finanzen hochqualitative und faire Beratung zu leisten“, so Unterdorfer. Rund um diesen Anspruch werde auch der Ausbau digitaler Angebote und Beratung via Telefon, Video oder Chat vorangetrieben. In der Corona-Krise habe sich gezeigt, dass die Kunden das Beratungsangebot auf Distanz zuerst „aus der Not heraus“, mittlerweile mit Begeisterung angenommen haben. Diese Entwicklung bringe mit sich, dass ein Filialnetz wie früher nicht mehr notwendig sei. Das bedeute aber nicht, dass man „aus der Fläche“ verschwinden will. Man werde die Filialen vor Ort weiter konsequent auf „Beratung“ hin trimmen, denn die Verankerung in den Regionen sei nach wie vor wichtig, so Unterdorfer.

Hinsichtlich der aktuellen Diskussion um eventuell Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Bank noch keine größeren Probleme. Der geldpolitische Kurs sei derzeit aber besonders unsicher. Die jeweiligen Zinssätze würden sich immer auf die Laufzeit und die Höhe der Raten in Verbindung mit dem Kreditvertrag aus. Hier hätten aber erste Zinserhöhungen noch eine relativ geringe Auswirkung. Die wichtigsten Empfehlungen seien eine gründliche Beratung und eine (Teil-)Absicherung durch eine Fixzinsvereinbarung. „Wir empfehlen seit Jahren, genau das zu beachten“, betont Unterdorfer. (hu)


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