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Online-Diskussion im Video: Wörgls BM-Kandidaten lieferten sich Wortgefecht

Die TT lud zur Online-Runde der Wörgler Bürgermeisterkandidaten. Neben Freizeitangebot und Stadtentwicklung wirbelte das Thema Transparenz Staub auf.

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Diskutierten mit den TT-Redakteuren Jasmine Hrdina (o. r.) und Wolfgang Otter (u. M.): Iris Kahn (Grüne), Hedi Wechner (Liste Wechner), Christoph Huber (NEOS), Michael Riedhart (Wörgl bewegen), Christian Huter (FWL), Richard Linser (MFG) und Roland Ponholzer (Wir für Wörgl, v. l. o.).
© TT/Screenshot

Wörgl – Sieben Listen treten in Wörgl zur Gemeinderatswahl an, alle stellen Bürgermeisterkandidaten. Am Donnerstagabend lud die TT zur risikofreien und quarantänefreundlichen Online-Diskussionsrunde. Hedi Wechner (Liste Hedi Wechner), Iris Kahn (Wörgler Grüne), Michael Riedhart (Wörgl bewegen/Team Michael Riedhart), Christian Huter (Freiheitliche Wörgler Liste), Roland Ponholzer (Wir für Wörgl/Liste Roland Ponholzer), Christoph Huber (NEOS Wörgl) und Richard Linser (Menschen Freiheit Grundrechte) stellten sich den Fragen der TT-Redakteure Jasmine Hrdina und Wolfgang Otter, Wortgefecht inklusive.

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📽️ Video | Online-Diskussion der Wörgler BM-Kandidaten

Beim Freizeitangebot orteten alle Listen zumindest Optimierungspotenzial. Diskutiert wurde über die Position, die Bolzplatz und Co. auf der Prioritätenliste kommunaler Infrastruktur einnehmen. Huter erinnerte, dass Spielplätze samt Geräuschkulisse nicht alle Anrainer amüsieren. Riedhart bemängelte, dass vorhandene Freizeitanlagen nur über Vereine oder gegen Gebühr nutzbar sind.

Hitzig debattiert wurden Transparenz und Bürgerbeteiligung. Wechner erntete viel Kritik. Huber, Linser und Kahn waren der Ansicht, Entscheidungen der Stadtregierung seien für die Bürger nicht nachvollziehbar. Den Wunsch, wieder Vertrauenspersonen in die Ausschüsse entsenden zu dürfen und diese zu erweitern, äußerten mehrere Wahlwerber. Bürgermeisterin Wechner hatte diese Option vor Jahren ausgehebelt, weil „vertrauliche Informationen“ an die Öffentlichkeit geraten waren. „Der Bruch der Vertraulichkeit kann nicht mit Transparenz gleichgesetzt werden“, mahnte sie. Ponholzer sah das Bild einer „Stadtführung der Freunde. Es ist alles intransparent, was nur intransparent sein kann.“

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Auf Nachfrage legten dann zumindest alle Kandidaten ihr Wahlkampfbudget offen.


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