Entgeltliche Einschaltung

Ein Startschuss mit Signalwirkung: WSG-Trainer Silberberger bei „Tirol Live“

Die WSG Tirol will am Samstag (17 Uhr) zum Frühjahrsauftakt gegen Sturm Graz überraschen. „Wir brauchen einen absolut perfekten Tag“, schickt Cheftrainer Thomas Silberberger auch im „Tirol Live“-Studio voraus.

  • Artikel
  • Video
  • Diskussion
Thomas Silberberger stand TT-Chefredakteur Alois Vahrner Rede und Antwort.
© Thomas Böhm

Von Alex Gruber

Entgeltliche Einschaltung

Innsbruck, Wattens – Thomas Silberberger, der aktuell längstdienende österreichische Bundesliga-Trainer, war vor dem Frühjahrsauftakt ein gefragter Mann und stand TT-Chefredakteur Alois Vahrner Rede und Antwort. Nur eine Stunde später bezog er bei der ersten offiziellen Pressekonferenz im Gernot-Langes-Stadion Stellung, um dem schweren ersten Match entgegenzublicken.

Sturm, für Silberberger die „in Österreich aktuell klare Nummer zwei hinter Red Bull Salzburg“, wird gleich aufdecken, wo die WSG nach zwei Abgängen (Leon Klassen, Thanos Petsos) und mit vier Neuzugängen (Kofi Schulz/GER, Tim Prica/SWE, Sandi Ogrinec/SLO und Julius Ertlthaler) steht. Mit wenigen Ausnahmen wie dem Trainingslager in Malta – dank neuer Sponsor-Partnerschaft ziert jetzt die Aufschrift „VisitMalta“ die WSG-Brust – war die Vorbereitung durchwachsen. Das lag einerseits an Corona-Fällen wie Verletzungen, andererseits an den Bedingungen, wie ein Blick auf das tief verschneite Wattener Rasenfeld gestern erkennen ließ.

📽️ Video | Thomas Silberberger in „Tirol Live”

„Ich denke, wir haben vermutlich die schwierigste Vorbereitung von allen Teams gehabt. Aber wenn wir am Samstag im Tivoli um 17 Uhr im ersten Match auf den Rasen laufen, interessiert das keinen mehr. Dann geht es darum, eine vernünftige Leistung abzuliefern.“ Mehr noch: Es braucht laut Silberberger einen Sahnetag gegen den steirischen Angstgegner, der von sieben Bundesliga-Duellen bislang sechs gegen die WSG gewinnen konnte. Mehr als ein Remis gegen die Blackies war für die Wattener noch nicht drinnen. Es wäre also an der Zeit. Will man die minimale Chance auf die Top sechs und das Erreichen des Meister-Play-offs in den verbleibenden vier Runden im Grunddurchgang noch am Leben erhalten, ist ein Heimsieg wohl Pflicht.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

TT ePaper
Steht im Abwehrzentrum wieder im Fokus – auf Raffael Behounek ruhen auch im Frühjahr die Hoffnungen der WSG Tirol.
© gepa

In die Ferne schweift der Blick von Silberberger aber noch lange nicht. „Es ist gut, dass es losgeht und der Druck wieder steigt. Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft.“ In die Karten bezüglich Aufstellung („Die ergibt sich von selbst, mit der ein oder anderen Überraschung“) wollte er sich im x-ten Duell gegen Sturm-Coach Christian Ilzer aber nicht blicken lassen. Einen der sieben Legionäre muss er zum Auftakt wegen des Österreicher-Topfs aber aus dem Aufgebot streichen, gleich mehrere überschüssige Kaderspieler kommen heute beim Test der zweiten WSG-Mannschaft zum Einsatz. Silberberger gab bei aller Geheimniskrämerei aber zu Protokoll, dass der Däne Bror Blume eine hervorragende Vorbereitung absolviert hat.

„Es ist mit Abstand das Schönste, wenn es im Wettbewerb wieder um Punkte geht“, freut sich auch Neuzugang Julius Ertlthaler auf den heutigen Anpfiff. Der Offensivspieler ist erst seit Kurzem bei Grün-Weiß an Bord, erhöht aber Silbis Optionen: „Der Trainer muss einschätzen, wie weit ich schon bin“, hält der 24-Jährige den Ball betont flach. Ein Faktum, das auch weiter der kombinationssicheren Spielanlage der WSG, heute gegen pressingstarke Grazer, entsprechen soll: „Hinten reinstellen, das können wir nicht“, schmunzelt Silberberger, der sich gestern im „Tirol-Live-Studio“ nicht zu den Turbulenzen beim FC Wacker äußern wollte. Was für ihn zählt, ist einzig und alleine die WSG Tirol, die heute bei geltender 2-G-Regel auf winterfeste Tiroler Fußballfans hofft.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung