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Feller übte scharfe Kritik: "Der erste Durchgang war komplett verantwortungslos"

Während Pechvogel Stefan Brennsteiner sein unglückliches Aus einigermaßen gefasst hinnahm, hielt Manuel Feller mit der Kritik an den Pistenverhältnissen beim Olympia-Riesentorlauf nicht hinter dem Berg. Die Reaktionen:

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Manuel Feller riskierte im 2. Durchgang alles und schied aus.
© GEPA pictures/ Harald Steiner

Stefan Brennsteiner (AUT/nach 2. Halbzeitrang 27.): "Das Skifahren war ganz okay, aber im zweiten Lauf war es von oben weg nicht das Gelbe vom Ei. Das hat sich nicht gut angefühlt. Der Mittelteil war okay, doch dann verhasple ich mich herunten so blöd, bekomme die Ski übers Kreuz, es hat sie mir im Schwungansatz verschlagen. Als ich stürzte, war ich rund drei Zehntel hinten, ich weiß nicht, was möglich gewesen wäre. Aber so ist Skisport. Es tut weh, aber es gibt schlimmere Sachen. Gut, dass mein Skifahren wieder auf einem anderen Level ist als noch in Adelboden. Aber jetzt liege ich wieder daneben, aber aus einem blöden Umstand heraus. Es kommt mir nicht vor, dass ich einen großen Fehler gemacht habe. Ich hoffe, dass ich im Teambewerb noch eine gute Rolle spiele."

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Manuel Feller (AUT/ausgeschieden): "Der erste Durchgang war schon komplett verantwortungslos und dann fünf Stunden warten, bis es fast schon wieder dunkel ist... Ich weiß nicht, was sie in dieser Zeit gemacht haben. Gottseidank hat der beste Riesentorlauf-Fahrer der Saison gewonnen, es sind sicher die Besten vorne, aber von einem normalen Rennen kann man definitiv nicht reden. Ich habe schon in der Vergangenheit gezeigt, dass ich mich nach vorne konzentriere. Im Slalom hat es im Training hier besser funktioniert."

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Marco Odermatt (SUI/Gold): "Unglaublich. Dieser Tag war wirklich hart mit all den Bedingungen und der langen Warterei zwischen den Läufen. Da hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und es war schwer, den Fokus zu behalten. Ich habe versucht, wenigstens einige Minuten zu schlafen. Ich habe zwar nie davon geträumt, aber jetzt fühlt es sich an wie ein Traum. Ich habe in der Entscheidung wirklich alles riskiert, weil ich unbedingt die Medaille wollte. So etwas ist natürlich auch gefährlich, weil man da auch alles verlieren kann."

Zan Kranjec (SLO/Silber): "Ich packe das einfach nicht. In Korea vor vier Jahren war ich Vierter und du weißt bei so etwas nie, ob du jemals wieder die Chance bekommst, um eine Medaille zu kämpfen. Nach dem ersten Lauf habe ich gedacht, es ist vorbei, ich habe keine Chance mehr. Aber der zweite Durchgang war dann wirklich gut. Es ist unglaublich. Meine Familie, meine Freunde, sie haben alle immer an mich geglaubt."

Mathieu Faivre (FRA/Weltmeister, Bronze): "Das war ein wirklich harter und langer Tag. Ich habe mich gar nicht gut gefühlt, die Bedingungen war nicht einfach. Aber ich habe Olympia-Bronze, also bin ich glücklich. Ich kann es kaum erwarten, diese Medaille mit meinem ganzen Team zu feiern."

Raphael Haaser (AUT/11.): "Der zweite Lauf ist mir besser gelungen, damit kann ich zufrieden sein. Der erste war zu brav, da war es auch total schwierig, aber das ist unser Job. Das war ein versöhnlicher Abschied von Peking. Im Super-G habe ich Fahrfehler gemacht, in der Kombi war es eine sehr gute Abfahrt und ein sehr guter Slalom, aber in der Abfahrt hatte ich etwas Pech mit dem Wind und habe auch Fehler eingebaut."

Marco Schwarz (AUT/14.): "Es waren vielleicht ein, zwei Schwünge dabei, die halbwegs gepasst haben, aber im Großen und Ganzen bin ich überhaupt nicht zufrieden. Wenn es sich beim Fahren schon nicht gut anfühlt, dann ist es oft sehr langsam und das war es auch heute. Es will nicht laufen, es ist echt mühsam. Ich habe alles probiert und alles reingeworfen, aber es ist im Endeffekt wieder nicht das rausgekommen, was ich erhofft habe. Aber ich werde weiterkämpfen und irgendwann wird es wieder funktionieren. Ich habe in den letzten Wochen versucht, den Flow zu finden, den ich letztes Jahr hatte. Ich werde schauen, dass ich im Training noch die Lockerheit für den Slalom finde."


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