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Schwazer Grüne peilen bei Gemeinderatswahl Stadtrat an

Schwazer Grüne setzen sich fürs Klima doppelt ein: Neben Natur geht es ihnen auch ums Zwischenmenschliche.

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Viktoria Gruber, Hermann Weratschnig, Tarik Özbek und Daniela Brüstle-Supper (v. l.) wollen ihre Mandatszahl in Schwaz halten.
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Von Eva-Maria Fankhauser

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Schwaz – Es sind 32 Seiten, die die Schwazer Grünen (IgLS) voll mit Plänen, Projekten, Ideen und Maßnahmen gefüllt haben. Von Klimaschutz bis „bezahlbarer“ Wohnraum reicht das Programm, mit dem sie auch in den nächsten sechs Jahren wieder im Gemeinde-, aber vor allem auch im Stadtrat mitreden wollen. „Drei Mandate wollen wir auf jeden Fall wieder erreichen. Mehr wäre super, weniger schlecht, da wir unbedingt auch im Stadtrat vertreten bleiben wollen“, sagt Bürgermeisterkandidatin und StR Viktoria Gruber.

Sie setzt sich vor allem fürs Klima ein, und zwar auf zwei verschiedene Arten: „Mir persönlich ist der Erhalt des Grünraums für den Klimaschutz wichtig, aber auch das zwischenmenschliche Klima für uns alle.“ Gruber sieht die Schwazer Felder als zentrale Naherholungsgebiete an, die man erhalte müsse, genauso wie andere Naturdenkmäler der Stadt. Beim zwischenmenschlichen Klima geht es ihr um Barrierefreiheit und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern.

Auf Listenplatz Nummer 2 will NR Hermann Weratschnig sich um ein Kompetenzzentrum für Klima und Umwelt bemühen. Man müsse vorhandene Kräfte bündeln und raus aus dem „strukturellen Wirrwarr“. Laut ihm könnte das auch in Richtig eines Ökologie-Instituts entwickelt werden. Weiters forciert er den Ausbau von Regio- und Citybus, besonders im Hinblick auf die Fahrtzeiten in den Abendstunden, und die Umrüstung der Citybusse auf Elektrobetrieb.

Als bisheriger Verkehrsreferent engagiert sich Tarik Özbek für Tempo 30 – „wo nötig“. Zudem will er Schwaz für Radfahrer attraktiver gestalten und befürwortet das neue Radkonzept samt neuen Innquerungen. Auf Listenplatz 4 will sich Daniela Brüstle-Supper für leistbaren Wohnraum einsetzen. „Es braucht pro Jahr 35 wohnbaugeförderte Wohnungen – in welcher Form auch immer, gut wäre ein Mix –, um den Schwazern bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können“, erklärt sie.


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