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„Kilometergeld muss erhöht werden“: GPA fordert 50 Cent

2008 wurde das Kilometergeld bei 42 Cent eingefroren. Die Gewerkschaft der Privatangestellten GPA fordert nun eine Anhebung auf 50 Cent.

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Aktuell ist ein Streit um das Kilometergeld entbrannt.
© Rita Falk

Wien, Innsbruck – Die Gewerkschaft der Privatangestellten GPA fordert eine Anhebung des Kilometergeldes von 42 auf 50 Cent. Diese Steigerung würde der Pkw-Kosteninflation seit 2008 entsprechen, so die Gewerkschaft in einer Aussendung. 2008 wurde das Kilometergeld bei 42 Cent eingefroren. Ohne Anhebung würden Beschäftigte ihren Arbeitgeber mit ihren Pkw-Kosten unterstützen.

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„Gerade jetzt, wo angesichts der hohen Inflation die Treibstoffpreise um über 30 Prozent gestiegen sind, müsse dringend gehandelt und das Kilometergeld rasch erhöht werden“, fordert Martin Witting, Landesvorsitzender der Gewerkschaft GPA Tirol. Zudem werden ab 1. Juli 2022 Benzin um acht und Diesel um neun Cent pro Liter teurer. Die Gewerkschaft argumentiert auch aus einer ökologischen Perspektive heraus. „Wenn es teurer wird, seine Beschäftigten mit dem Privatauto herumzuschicken, dann wird es attraktiver, ihnen einfach das Klimaticket zu zahlen“, meint GPA-Vorsitzende Barbara Teiber. Der Verkehrsklub Österreich widerspricht dieser Logik allerdings. Das Kilometergeld decke die Treibstoffkosten und einen Teil der Pkw-Fixkosten ab. Durch eine Anhebung steige der abgegoltene Teil der Fixkosten, wodurch das Auto attraktiver werde. (TT)

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