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"Truth Social": Trump kehrt mit eigener Plattform in die sozialen Medien zurück

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wurde wegen Hassbotschaften, vor allem wegen der Anstiftung zum Aufruhr rund um den Sturm auf das Kapitol vor einem Jahr, von vielen Social-Media-Plattformen ausgeschlossen. Nun startet der Republikaner ein eigenes Netzwerk.

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"Truth Social" soll Trump-Fans anlocken.
© imago

Washington – Donald Trump feiert mit seiner eigenen Plattform sein Comeback in den sozialen Medien. Seit kurz vor Mitternacht in den USA am Sonntag kann die Truth Social genannte App bei Apple heruntergeladen werden. Für den früheren US-Präsidenten gilt Truth Social als Möglichkeit, wieder stärker in der Öffentlichkeit gehört zu werden. Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner 2021 haben die weltgrößten Plattformen wie Twitter, Facebook und YouTube den Republikaner ausgeschlossen.

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Das Interesse an Truth Social war offenbar groß. Einige Nutzer, die sich für ein Konto anmelden wollten, wurden mit Verweis auf die hohe Nachfrage zunächst auf eine Warteliste gesetzt. Einige hatten die App auch schon in einer Testphase anwenden können. Bisher ist es alternativen Plattformen, zu denen neben Truth Social auch Gettr, Parler und Rumble gehören, nicht gelungen, eine große Anhängerschaft zu erreichen. Den Anbietern ist gemein, dass sie sich als Verfechter der freien Meinungsäußerung darstellen und damit Nutzer anziehen wollen, die es angesichts eines verstärkten Vorgehens gegen Hassrede und Falschinformationen schwer bei den großen Technologieriesen haben.

Hinter Truth Social steht die vom früheren US-Abgeordneten Devin Nunes geführte Trump Media & Technology Group (TMTG). Das Unternehmen hatte im Dezember bei privaten Investoren rund eine Milliarde Dollar eingesammelt und plant, in einem Spac-Deal über den leeren Firmenmantel Digital World Acquisition DWAC an die Börse zu gehen. (APA, Reuters)

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