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Corona-Krise macht's möglich: Autos wurden trotz Nutzung wertvoller

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Wien – Die Coronapandemie lässt manche wirtschaftlichen Grundsätze wanken – auch am Markt für Gebrauchtwagen. Viele beliebte Modelle haben jetzt einen höheren Verkaufswert als Anfang 2020 – obwohl sie inzwischen zwei Jahre älter sind und mehr Kilometer am Tacho haben, ergab ein Vergleich der Onlineplattform willhaben.at. So sei ein Skoda Octavia heute bei laufender Fahrzeugnutzung fast 2.000 Euro mehr Wert als vor zwei Jahren, bei einem Ford Focus betrage das Plus knapp 1.500 Euro.

Auslöser für diese ungewöhnliche Entwicklung sei einerseits der Mangel an Chips, der zu einem Engpass bei der Verfügbarkeit von Neuwagen geführt hat. Das habe viele Kaufinteressenten nach einem Gebrauchtwagen suchen lassen. Dazu komme ein von der Pandemie beflügelter stärkerer Wunsche nach einem eigenen Fahrzeug, der die Nachfrage in die Höhe treibe.

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willhaben hat für 2017 erstmalig zugelassene Gebrauchtwagen analysiert, wie sich die Preise zwischen Jänner 2020 und Jänner 2022 verändert haben. Es herrschten nun "besonders vorteilhafte" Bedingungen für Verkäufer von Gebrauchtwagen. Ein Ford Focus mit dem Baujahr 2017 werde heuer, auch wenn er zwei Jahre älter sei und rund 20.000 km mehr auf dem Tacho habe, um 11,3 Prozent teurer angeboten als vor zwei Jahren. Bei einem gebrauchten Audi A3 mit 30.000 km mehr Laufleistung habe es eine Preissteigerung um 3,2 Prozent (gut 650 Euro) gegeben. Dort wo die Preise doch gefallen sind, sei der Rückgang außergewöhnlich moderat ausgefallen. (APA)

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