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Große Nachfrage: Drittes Auto für Car-Sharing in St. Johann

130.000 Kilometer haben die beiden Elektroautos in St. Johann bereits am Tacho.

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Die Ladestationen für die beiden „Jo-e“-Elektroautos der Marktgemeinde sind vor dem Gemeindeamt bzw. dem Kaisersaal.
© Mader

Von Michael Mader

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St. Johann i. T. – Eine umweltfreundliche Alternative zum Zweitauto gibt es seit September 2018 in der Marktgemeinde St. Johann. Nach einem anfänglichen Test durch das Ortsmarketing waren die beiden Elektroautos für die Bevölkerung buchbar. Bereits von Anfang an erfreuten sich die beiden „Jo-e“ (St. Johann und elektro) großer Beliebtheit. Allein in den ersten acht Monaten wurden 30.000 Kilometer abgespult.

Da das Interesse nach wie vor groß ist und die beiden Nissan Leafs zusammen bereits 130.000 Kilometer am Tacho haben, hat sich der Gemeinderat nun einstimmig dafür ausgesprochen, die beiden Autos auszutauschen. Noch im Februar soll ein Renault Zoe angeschafft werden, der am Wieshofer Parkplatz stationiert wird. „Dort haben wir in unmittelbarer Nähe rund 2000 Einwohner“, erklärt Marije Moors, Geschäftsführerin des Ortsmarketings. Im Juli bzw. August sollen dann die beiden Nissan Leafs ausgetauscht werden und gegen einen weiteren Renault Zoe und einen Opel Combo ersetzt werden. Letzterer hat den Vorteil von sieben Sitzen und kann auch für den Transport größerer Gegenstände verwendet werden.

Laut Moors gibt es derzeit 74 aktive Nutzerinnen und Nutzer des gemeindeeigenen Car-Sharings, 42 davon aus der Bevölkerung und 32 aus dem Ortsmarketing bzw. der Gemeinde.

Auch die Pandemie hatte keine allzu großen Auswirkungen auf die Buchungen. „Allerdings haben wir aufgrund der Nachfrage aus der Bevölkerung die Buchungen durch Gemeindemitarbeiter etwas reduzieren müssen. Im Durchschnitt gibt es 75 Buchungen im Monat“, erzählt Moors. Das hatte unter anderem Auswirkungen in der Statistik der Einnahmen: Lag der von Kunden bezahlte Betrag im Jahr 2020 noch bei fast 8000 Euro, stieg dieser im Jahr 2021 auf mehr als 11.500 Euro.

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Angekauft werden sollen die drei neuen Autos bei St. Johanner Autohändlern, für die bisherigen Fahrzeuge gibt es einen Vertrag mit der GemNova, dem Unternehmen der Tiroler Gemeinde, das vom Gemeindeverband gegründet worden ist.


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