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Saisonaus - ja, Karriereende - nein! Noch hat Iraschko-Stolz Spaß am Skispringen

"Skispringen macht mir extrem viel Spaß, da gibt es keinen Grund, das zu beenden", sagte Iraschko-Stolz bei einem Medientermin am Dienstag.

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Für Daniela Iraschko-Stolz ist noch nicht "Time to say goodbye".
© gepa

Hinzenbach – Die Saison ist für Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz zwar vorbei, ans Aufhören mag die 38-Jährige aber nicht denken. Das erklärte die Ex-Weltmeisterin am Dienstag bei einem Medientermin. "Skispringen macht mir extrem viel Spaß, da gibt es keinen Grund, das zu beenden", sagte Iraschko-Stolz, fügte aber mit Blick auf ihre Knieprobleme hinzu: "Ich werde irgendwann aufhören müssen, weil ich aufhören muss, aber nicht weil ich will."

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Die Athletin plagen seit langem starke Knieschmerzen, die für die Wahl-Tirolerin bei den Olympischen Winterspielen in Peking ein deutliches Handicap waren. "Aufgrund von Vorverletzungen habe ich einen brutalen Knorpelschaden, dadurch stößt bei mir immer der Knochen auf den Knochen", so Iraschko-Stolz. Das habe zu einem großen Knochen-Ödem und Schwellungen im Knie geführt. "Das drückt mittlerweile auf den Nerv, so dass ich auch den Fuß nicht spüre. Du hast 24 Stunden das Gefühl, du verlierst den Fuß."

Das drückt mittlerweile auf den Nerv, so dass ich auch den Fuß nicht spüre. Du hast 24 Stunden das Gefühl, du verlierst den Fuß.
Daniela Iraschko-Stolz, Skispringerin

Sie sei aktuell nicht belastungsfähig, die Verletzung müsse ausheilen, sagte die 38-Jährige. Man könne derzeit nichts tun, nur abwarten. "In ein, zwei Monaten weiß ich mehr. Wenn es nicht besser wird, muss man eh sagen, passt, es war eine schöne Zeit." Skispringen mache ihr aber nach wie vor viel Spaß, so Iraschko-Stolz. "Ich muss jetzt schauen wie sich alles entwickelt, aber prinzipiell wenn es das Knie zulässt und wenn es leistungsfähig ist, spricht nichts dagegen weiterzumachen."

Auch Seifriedsberger kehrt zurück

Beim Weltcup in Hinzenbach am Wochenende kehrt auch Jacqueline Seifriedsberger nach ihrer Corona-Erkrankung - die wie bei der Weltcup-Gesamtführenden Sara Marita Kramer auch ihre Olympia-Teilnahme zunichtegemacht hatte - auf die Schanze zurück. "Mittlerweile geht es mir besser. Ich war leider nicht ganz symptomfrei. Ich bin nach wie vor noch nicht 100-prozentig fit. Das Körperliche geht mir schon noch gescheit ab, aber ich habe heute meine ersten Sprünge machen können und das hat ganz gut ausgeschaut", zeigte sich die 31-Jährige optimistisch.

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Seifriedsberger wird in diesem Winter noch einige Gelegenheiten haben sich im Weltcup zu präsentieren, schließlich stehen in den kommenden Wochen noch zwölf Springen auf dem Programm. "Es ist eine Supersache, dass wir noch so viele Weltcupspringen haben. Das ist eine große Bühne, die uns noch geboten wird. Wir müssen froh und glück sein, der Winter ist noch lange nicht vorbei", meinte ÖSV-Cheftrainer Harald Rodlauer. Das große Ziel sei der Gesamtweltcup für Kramer und auch der Nationencup. (APA)


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