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Stadtwerke Imst übernehmen Tiefgarage in der Innenstadt

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Die Anteile der Sparkasse Imst an der gleichnamigen Tiefgarage gehen in das volle Eigentum der Stadtwerke über.
© Paschinger

Imst – Die Imster Stadtwerke sind ein Rückgrat und im Eigentum der Stadtgemeinde Imst. Im Wirtschaftsplan für das laufende Jahr wird bei einem Ertrag von 12,5 Millionen Euro ein Jahresüberschuss von 183.300 Euro erwartet – das berichtete der Obmann des Beteiligungsausschusses der Stadt, GR Christian Linser. Die Stadt beschloss außerdem die Übernahme der Anteile der Sparkasse Imst an der gleichnamigen Tiefgarage in der Innenstadt.

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Die Sparkassen-Garage gehört bislang jeweils zur Hälfte den Stadtwerken und der Sparkasse Imst AG. Da sie damit zugleich Kreditgeber als auch Schuldner ist, sei diese Konstellation immer wieder Kritikpunkt bei der Revision, erklärte Linser dem Imster Gemeinderat. Die Lösung: Die Sparkasse verkauft ihren Hälfteanteil an die Stadtwerke um einen Euro und beteiligt sich zur Hälfte an einer Sondertilgung in der Höhe von insgesamt 260.000 Euro. Somit bleibe für die Stadtwerke eine Restschuld von 670.000 Euro an der Tiefgarage. Und vor allem – die Stadtwerke können Verluste aus den Tiefgaragen mit Gewinnen gegenrechnen.

Als Energieversorgungsunternehmen profitieren die Stadtwerke insbesondere von der Eigenproduktion von Strom. Insgesamt könne deshalb mit einem Jahresüberschuss von 453.900 Euro gerechnet werden. „Die Strompreiserhöhung setzt sich fort“, erklärte Linser, „und einige Privathaushalte kehren von Drittanbietern wieder zurück“, weil die Preise derart angezogen haben. Das erfordere freilich ein eigenes Regelwerk, „die Stadtwerke können nicht auf einen Schwung 150 Kunden aufnehmen“. Rückkehrwillige müssen bis Ende Juni erklären, dass sie ab 2023 wieder Strom von den Stadtwerken beziehen wollen.

Insgesamt investieren die Stadtwerke heuer fast 2,3 Millionen Euro. Dazu gehört auch der Umbau des Gaulwerkes samt Fischstiege. 350.000 Euro sind dafür vorgesehen.

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Der Verkauf des PitztalNet an die Pitztaler Gemeinden um eine Million Euro wurde im letzten Budget noch nicht berücksichtigt. Für Linser stellt dieser Erlös jedenfalls eine Liquiditätsreserve dar, mit der auch die Tiefgarage finanziert wird.


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