Sozialleistungsbetrug von über 30.000 Euro in Tirol aufgeflogen
Innsbruck, Kufstein – In Tirol hat eine Gruppe von fünf Personen aus Afghanistan Sozialgelder in Höhe von über 30.000 Euro unrechtmäßig bezogen. Der Haupttäter, ein Mindestsicherungsbezieher, mietete in Innsbruck eine Garage als Kfz-Werkstatt an und schob laut Polizei Bekannte als Geschäftsführer vor.
Der Mann verschwieg der Bezirkshauptmannschaft Kufstein dabei von Mai 2019 bis April 2021 den monatlichen Gewinn, der einen mittleren vierstelligen Eurobetrag ausmachte. Alle fünf hatten eine Aufenthaltsbewilligung nach dem Asylgesetz, hieß es. Sie wurden angezeigt.
Zudem wurde ein weiterer Fall von Sozialleistungsbetrug bekannt. Ein 59-jähriger und ein 39-jähriger Österreicher bezogen Notstandshilfe. Allerdings waren sie von März 2021 bis Oktober 2021 bei einer illegalen Montagefirma angestellt und meldeten ihr Einkommen nicht dem Arbeitsmarktservice Tirol. Sie erschlichen sich dadurch Sozialhilfe von jeweils einem vierstelligen Eurobetrag. (TT.com, APA)
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