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Erstes Bürohaus aus Holz für die Tiroler Versicherung

Die neue Zentrale der Tiroler Versicherung soll ein Beispiel für nachhaltiges Bauen werden. Die Bauarbeiten starten im April 2022.

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Das neue Gebäude hat 220 Quadratmeter Grünfassade, 162 Pflanzentröge, 13 Bäume im Innenhof und 625 Quadratmeter Dachgärten.
© DIN A4

Innsbruck – Die Tiroler Versicherung errichtet an ihrem Standort in Innsbruck ein neues Bürogebäude. Das besondere an dem geplanten Bau: Er wird das erste Bürogebäude in Innsbruck, das überwiegend in Holzbauweise und mit 220 Quadratmetern begrünter Fassade errichtet wird. „Unser Ziel war und ist ein Leitprojekt in Sachen nachhaltiger städtischer Bauweise“, betont Franz Mair, Vorstandsdirektor.

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Insgesamt sollen 6300 Quadratmeter Bürofläche geschaffen werden. Dazu kommen 350 Quadratmeter Geschäftslokale und 650 Quadratmeter Dachgärten. Zudem werde im Erdgeschoß der erste „Changing Place“ Österreichs sein. Dabei handelt es sich um eine Sanitäranlage für Menschen mit besonderen Behinderungen, ausgestattet mit Liege, Hebelift und viel Platz.

Der Abbruch des Altbestandes beginnt im April. Nach der Betonierung der Untergeschoße und des Erdgeschoßes wird mit der Errichtung des Holzbaus begonnen. „Neben dem ökologischen Aspekt hat das Bauen mit Holz zahlreiche Vorteile“, meint Georg Gridling, Leiter des Bereiches Immobilien der Tiroler Versicherung So würden viele staub- und lärmintensive Arbeitsschritte entfallen. Die Bauzeit sei auch deutlich kürzer als bei herkömmlicher Bauweise. Noch sei die Bauverhandlung ausständig, aber man sei optimistisch, dass man im Frühjahr 2024 einziehen können wird. Lob kommt auch von Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi: „Dieses Gebäude wird wesentlich zur Belebung der Innenstadt beitragen – kleine Geschäfte und viel Grün, das gerade im Sommer für Abkühlung sorgt. Auf jeden Fall ein positives Beispiel, dem hoffentlich viele andere Unternehmen folgen werden.“

Entworfen hat das Gebäude das Innsbrucker Architekturbüro DIN A4. „Die besondere Herausforderung für uns war, den städtebaulichen Charakter des Gebäudes, moderne Arbeitswelten und ökologische Bauweise in Einklang zu bringen“, erklärt Conrad Messner. (hu)

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