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In Kufstein klingelte 2021 die Stadtkasse

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Im Rathaus Kufstein freut man sich über ein finanziell erfolgreiches Jahr 2021. Und das trotz der Corona-Pandemie.
© Otter

Kufstein – Noch vor dem Wahlsonntag legt Bürgermeister Martin Krumschnabel den Rechnungsabschluss für das Jahr 2021 vor. Behandeln und absegnen muss das Zahlenwerk dann der neu gewählte Gemeinderat bis Ende März. Der Überprüfungsausschuss hat der Jahresrechnung bereits zugestimmt. Die Zahlen seien „trotz eines Corona-Krisenjahres“ erfreulich, teilt BM Krumschnabel mit. So gebe es beim mit rund 62 Mio. Euro veranschlagten Budget einen Bruttoüberschuss von fast 9 Mio. Euro, nach Abzug der Tilgung der Schulden verbleiben 5,8 Mio. Euro. Das seien laut Krumschnabel um 3 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Trotz des Einsatzes von 1 Mio. Euro an Eigenmitteln im Zuge des Hochwassers war es nicht notwendig, ein zusätzliches Darlehen aufnehmen zu müssen.

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Das positive Ergebnis ist hauptsächlich durch die Steigerung bei den Bundesabgabenertragsanteilen zustande gekommen. So sind um vier Mio. Euro mehr geflossen und jene so auf 25,8 Mio. Euro gestiegen. „Darüber hinaus habe es eine erfreuliche Entwicklung bei den eigenen Steuern gegeben“, sagt Krumschnabel. Sie sind um 1 Mio. auf 13,7 Mio. gestiegen, davon sind 9,6 Mio. Kommunalsteuer. Was auf eine gute Situation der Betriebe in Kufstein hinweise, freut sich der Stadtchef. Er erwarte sich für die kommenden Jahre nach der Corona-Krise noch bessere Einnahmen, womit die künftigen Vorhaben der Stadt Kufstein noch besser finanzierbar wären.

Was die zuletzt immer wieder thematisierten Schulden anbelangt, sind diese von 26 Mio. auf 23,5 Mio. Euro gesunken. Auch der Verschuldungsgrad sinkt von 53 Prozent auf 33 Prozent. „Und das, obwohl hier auch die Leasingverpflichtungen eingerechnet sind“, sagt der Bürgermeister. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt damit 1200 Euro pro Kufsteiner.

Und das, obwohl „wir als Bezirkshauptstadt besondere Infrastruktureinrichtungen leisten. Das müssen kleine Orte nicht in diesem Ausmaß und sie erhalten auch von den Mitteln des Gemeindeausgleichsfonds ungleich mehr Zuteilungen als eine Stadt wie Kufstein“, hebt Bürgermeister Krumschnabel hervor. (TT, wo)

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