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Hyundai i20: Breitensportler und Spaßmacher

Mit dem i20 hat Hyundai einen der besten Kleinwagen auf die Räder gestellt. Mit dem N-Line ging es jetzt noch an die Federbeine. Ein anregender Spaß für jeden Tag und jedermann. Die elektrifizierte 120-PS-Version im Test.

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Sportlichkeit im Kompaktformat: Hyundai hat den i20 N-Line mit wunderschönen 17-Zoll-Felgen, mächtigen Schürzen und einem schwarzen Kaskadengrill optisch scharf gemacht.
© Fellner

Von Reinhard Fellner

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Innsbruck – Der Hyundai-Konzern ist einer der wenigen Autokonzerne, die alle derzeit entwickelbaren Antriebsarten bereits zum Kauf anbieten können. Zudem matchen sich praktisch alle Modelle in Fachmagazin-Vergleichen um den Testsieg.

Das spricht für das Potenzial des Unternehmens. Dessen Technikverliebtheit spiegelt sich in den scharfen N-Sportmodellen wider, die Sportwagenfans begeistern. Deren teils frivole PS-Zahlen begrenzen jedoch die Verbreitung. Im Fall des Viermeters i20 bändigt beim N ein bretthartes Fahrwerk 204 PS.

Für alle, die es ein klein wenig ruhiger angehen wollen, bietet Hyundai aber die Serie N-Line an. Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit verbinden sich hier in idealer Weise.

Schon von außen trat der TT-Testwagen in Intense-Blue-Pearl mit schwarzem Kontrastdach äußerst scharf gewürzt auf. Zutaten: zweifärbige 17-Zoll-Felgen, ein Kaskadenkühlergrill im Stil einer Rennflagge, sportliche Schürzen und ein Heckstoßfänger wie aus der Tourenwagenserie – mitsamt verchromter Doppelauspuffanlage. Diese legt sich ab Motorstart dann schon mächtig ins Zeug, wenn der i20 noch steht. Schon beachtlich, welch sonorer und dumpfer Klang derart einem Dreizylinder zu entlocken ist. Dann der erste Gang über das knackig zu schaltende Sechsganggetriebe und einfach erleben, wie spritzig sich 120 PS anfühlen können. Im Fall des i20 ist der Verbrenner als Hybrid an ein 48-Volt-System gekoppelt, das den Benziner mit einer elektrischen Leistung von umgerechnet 16,59 PS versorgt. Das merkt man vor allem beim stürmischen Losfahren und beim Beschleunigen in höheren Gängen. Dazu kommt beim N-Line, dass das Ansprechverhalten des Aggregats von Hyundai nochmals geschärft wurde.

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Das fühlt sich dann insgesamt nach deutlich mehr an. Bedingt durch das niedrige Gewicht wirkt der Wagen wunderbar spontan und leichtfüßig. Die elektronische Kupplung (iMT) des Sechsgang-Schalters gibt im Sport-Modus zudem stilvolles Zwischengas, im Eco-Modus ermöglicht sie zudem Segeln ohne Drehzahl.

Speziell in Kurven gibt der wendige i20 dann ganz den Breitensportler. Kraftvoller Schub paart sich mit regelrechter Kurvengierigkeit. Die Vorderachse vermittelt dabei über die zielgenaue Lenkung das Gefühl, sich regelrecht in die Biegungen zu krallen. Sehr freudsam. Manches doppelt so teure Modell bietet so einen Fahrspaß nicht. Für Halt in Kurven sorgen übrigens auch die gut geformten Sportsitze. Spaß macht der i20 N-Line nicht zuletzt auch bei den Kosten. Bei fünf Jahren Garantie macht Hyundai nämlich mit einem „Werbepreis“ Ernst: 22.190 Euro statt 25.190 Euro stehen auf dem Preiszettel.

Die Technik

Motor: Dreizylinder-Turbo/48V

Hubraum: 998 ccm

Drehmoment: 172 Nm bei 1500 U/min

Leistung: 88,3 kW/120 PS

L/B/H: 4075/1775/1455 mm

Gewicht: 1210/1640 kg

Kofferraumvolumen: 352–1165 l

Tankinhalt: 40 l

Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h

0–100 km/h: 10,1 Sekunden

Verbrauch: 7,8 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Frontantrieb

Preis: (N-Line 48V, Aktion) 22.190 Euro

CO2-Emission: 124 g/km


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