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2:2 nach 0:2-Rückstand: FC Wacker holte Punkt bei Lafnitz

Bereits früh im Spiel geriet der FC Wacker Innsbruck beim Gastspiel in Lafnitz mit 0:2 in Rückstand. Tore von Holz und Ronivaldo bescherten den Tirolern aber noch einen Punkt.

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Wacker-Torjäger Ronivaldo erzielte den Ausgleichstreffer.
© GEPA pictures/ Edgar Eisner

Von Wolfgang Müller

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Lafnitz – Ganz egal, mit welchen Vorgaben Michael Oenning einen Wacker-Kaltstart in Lafnitz verhindern wollte, bei seinen Kickern ist das nicht angekommen. Im Gegenteil – nach 15 Minuten führten die Steirer 2:0, so wie letzte Woche in Kapfenberg war die Defensive nach dem Anpfiff nicht organisiert und erst recht nicht konsequent. Beim 1:0 bedankte sich Thorsten Schriebl (4.), zehn Minuten später war Daniel Gremsl nach einem weiten Einwurf zur Stelle. Die Wacker-Kicker glänzten in der Rolle des interessierten, aber keineswegs bissigen Zuschauers.

Mit dem Rückstand im Nacken und der Gefahr, in Lafnitz recht schmerzhaft unter die Räder zu kommen, übernahmen die Schwarzgrünen zusehends das Kommando. Ein Tor von Flo Jamnig (20.) wurde wegen Abseits nicht gegeben, Marco Holz (33.) und Bertaccini (37.) hatten den Anschlusstreffer am Fuß, beim Pausenpfiff führten die Hausherren immer noch 2:0.

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  • FC Liefering - Austria Lustenau 2:5 (0:1)
  • SV Lafnitz - Wacker Innsbruck 2:2 (2:0)
  • FC Dornbirn - FC Juniors OÖ 2:2 (1:2)
  • Sonntag: Vorwärts Steyr - SKU Amstetten 10.30 Uhr

Die Kabinenpredigt kam an, nach dem Wechsel bestimmten die Tiroler ganz klar das Geschehen. Zweimal klopfte Ronivaldo (47., 66.) ans Aluminium. Wacker presste hoch an und setzte die Steirer permanent unter Druck. In der 75. Minute gelang dann endlich der Anschlusstreffer – Holz verwandelte im Nachsetzen nach einem wilden Getümmel im Strafraum. Vier Minuten später verwertete Ronivaldo eine Flanke von Raphael Gall­é, mit einem Kopfball zum hochverdienten 2:2-Ausgleichstreffer. Die Innsbrucker blieben weiter am Drücker, Lafnitz hatte praktisch nichts mehr entgegenzusetzen. Jetzt drückte der FC Wacker auf den Siegestreffer, ein Kopfball von Jamnig (86.) verfehlte aber nur knapp sein Ziel.

„Mit der Leistung der Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Defensiv müssen wir stabiler werden, dann sind wir auf einem guten Weg. Insgesamt gesehen, hätten wir uns den Sieg verdient“, bilanzierte Oenning nach dem Schlusspfiff und dem ersten Punkt im Frühjahr. Der neuerliche Kaltstart lag dem neuen FCW-Coach aber doch schwer im Magen, „aber die Reaktion der Mannschaft war sehr gut“.

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