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„Crash": Karambolage-Klassiker aus Kanada im Leokino

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Deborah Unger und James Spader in David Cronenbergs „Crash“. Am Freitag im Leokino.
© imago

Innsbruck – Zugegeben: Diese etwas bizarre Geschichte über eine Gruppe junger Leute, die nur noch durch Autounfälle in sexuelle Ekstase geraten und diesen Fetischismus bis zum tödlichen Ende betreiben, ist keine leichte Kinokost. Und damals, in den 1990er-Jahren, klang die Prämisse von David Cronenbergs Film „Crash“ nach der ausgestellten Perversität von Nachmittagstalkshows im Privatfernsehen. Heute ist der Film, der bei Erscheinen als „verkommen“ verteufelt und in Cannes vollkommen zu Recht ausgezeichnet wurde, das, was man einen Klassiker nennt, weil er die vielleicht finalste Metapher für den Zusammenprall von Technologie und Psyche fand.

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Am kommenden Freitag, 4. März, ist ein Kennenlernen oder Wiedersehen mit dieser buchstäblich Auto-erotischen Seltsamkeit möglich. Im Rahmen der „Maple Movies Tour“ läuft „Crash“ im Innsbrucker Leokino.

Die „Maple Movies“-Filmreihe widmet sich dem kanadischen Filmschaffen. Auf Initiative des Zentrums für Kanadastudien der Uni Innsbruck macht sie erstmals in Tirol Station. Gezeigt werden zwischen 28. Februar und 9. März sechs Filme. Den Auftakt macht am Montag um 18 Uhr Sophie Deraspes hochgelobtes Drama „Antigone“. Zum Abschluss der Reihe laufen am Mittwoch, 9. März, unter dem Titel „(Hi)Stories we tell“ Kurzfilme indigener Filmschaffender. (jole)

Maple Movies Tour

28. Februar bis 9. März im Innsbrucker Leokino.

Das Programm: www.leokino.at


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