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Double für Kristoffersen in Garmisch, Schwarz mit Laufbestzeit noch zu Platz fünf

Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann in Garmisch auch den zweiten Slalom. Der Kärntner Marco Schwarz machte mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang einen Sprung von Platz 26 auf fünf. Der Olympia-Zweite Johannes Strolz fädelte als Halbzeit-Zweiter ein.

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Dank eines hervorragenden zweiten Laufs schaffte Marco Schwarz noch den Sprung ins Spitzenfeld.
© GEPA pictures/ Harald Steiner

Garmisch-Partenkirchen - Henrik Kristoffersen hat auch den zweiten Weltcup-Slalom der alpinen Ski-Männer in Garmisch-Partenkirchen gewonnen und die Führung im Kugelkampf übernommen. Der Norweger setzte sich 0,35 Sek. vor dem Briten Dave Ryding und 0,47 vor dem Deutsche Linus Straßer durch. Die Ex-aequo-Halbzeitzweiten Johannes Strolz und Ramon Zenhäusern (SUI) fielen in der Entscheidung ebenso aus wie der Halbzeitführende Loic Meillard (SUI). Marco Schwarz wurde Fünfter (+0,51).

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Der von Tristan Glasse Davies, dem Trainer von Ryding, sehr drehend gesetzte Kurs ermöglichte dann auch dem Briten einen Sprung von Rang 19 auf das Podest. Aber auch der Norweger Lucas Braathen (24 auf 4) und der Kärntner Marco Schwarz (26 auf 5) kamen damit und mit dem eisigen Pistenverhältnissen auf dem Gudiberg gut zurecht.

"Zwei Siege, das ist wirklich cool. Schade für Loic und Johannes, so ist der Rennsport. Der zweite Lauf war nichts für Jungs, sondern für Männer", erklärte Kristoffersen. Schwarz verlor kurz vor dem Ziel noch den Stock, ein paar Hundertstel kostete das sicher, nichtsdestotrotz freute er sich über den vermutlich besten Lauf der ganzen Saison, wie er meinte. Es war auch Laufbestzeit gewesen. "Ich bin einfach nur froh, dass es so gut funktioniert hat, ich bin so gefahren, wie ich es gern hätte."

Strolz ärgerte sich über den Einfädler, freute sich nun aber auch über ein paar Tage Ruhe. "Ein bisserl aktiv regenerieren und einfach die Zeit daheim genießen", hat er sich vorgenommen. Manuel Feller fiel nach fehlerhafter Fahrt von Platz sechs auf 15 zurück. "Bei mir war es ein klassischer Innenski, das war keine einfache Aufgabe, ich habe über eine Sekunde liegen gelassen, es war eh noch ein Wunder, dass ich im Kurs geblieben bin", sagte der Tiroler, der die Kristallkugel in weite Ferne gerückt sah.

"Gestern habe ich mir ein bisserl leichter getan. Ich wollte den Schwung von gestern eigentlich mitnehmen, das ist mir nicht ganz gelungen", sagte Michael Matt, der Neunter wurde. Marc Digruber schrieb als 13. an. Simon Rueland verpasste als 42. die Qualifikation für das Finale, Fabio Gstrein (1. Lauf) und Dominik Raschner (2. Lauf) schieden aus - ebenso wie u.a. Olympiasieger Clement Noel (FRA) und Weltmeister Sebastian Foss-Solevaag (NOR). Aufgezeigt hat erneut der Spanier Joaquim Salarich, der in Garmisch an diesem Wochenende Achter und Siebenter wurde.

Im Disziplinweltcup hat Kristoffersen mit 356 Punkten nun 49 Zähler Vorsprung auf seinen Landsmann Braathen (307), es folgen Straßer (278), Ryding (262) und Feller (261). Ausständig sind noch die Slaloms in Flachau und beim Finale in Couchevel-Meribel. "Es ist sicher cool, mit der roten Nummer zu fahren, ich denke jetzt aber nur an Ruhe und Schlafen zu Hause", meinte Kristoffersen nach seinem 26. Weltcupsieg, dem 21. im Slalom. (APA)

Slalom der Herren in Garmisch-Partenkirchen:


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