Entgeltliche Einschaltung

Gut zu wissen: So können Tiroler der Ukraine helfen

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bringt verheerende Auswirkungen mit sich: Unzählige Menschen werden täglich getötet und verletzt. Hunderttausende Menschen befinden sich auf der Flucht. Hier erfahren Sie, wie Tirolerinnen und Tiroler helfen können.

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Das Goldene Dachl wurde in den Farben der Ukraine beleuchtet (Archivaufnahme vom 5. März 2022).
© EXPA/JOHANN GRODER

Innsbruck, Kiew – Bereits seit etwa zwei Wochen tobt nach dem russischen Einmarsch der Krieg in der Ukraine. Die Gefechte werden heftiger, die humanitäre Lage immer katastrophaler. Auch in der Tiroler Bevölkerung gibt es eine große Bereitschaft, Unterstützung zu leisten. Das Land Tirol informiert, wie am Besten geholfen werden kann.

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▶️ Hotline

Wichtigstes Instrument für die Koordination und Kommunikation in der aktuellen Lage soll eine vom Land eingerichtete Info-Hotline sein. Unter der Nummer 0800/202266 erhalten sowohl Hilfe suchende Ukrainer in ihrer Landessprache als auch hilfsbereite Tiroler Auskunft.

☎️ Tiroler Info-Hotline und -Website

  • Unter der Nummer 0800/202266 können Hilfesuchende aus der Ukraine (auch ukrainischsprachig) und hilfsbereite Tiroler sich über Hilfs- und Spendenmöglichkeiten, Angebote und Rechte informieren. Die Hotline ist von Montag bis Sonntag (auch feiertags) von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
  • Im Internet gibt es unter www.tirol.gv.at/ukraine Auskünfte.

▶️ Unterkünfte

Bei der Flüchtlingsunterbringung wickelt der Bund die Akutversorgung ab. In weiterer Folge stimmen sich Bund und Bundesländer hinsichtlich Unterkunftsmöglichkeiten eng ab. In einem ersten Schritt stehen in Tirol Plätze für bis zu 3000 Menschen bereit. Die Kapazitäten können laut Angaben des Landes aber noch aufgestockt werden.

In Innsbruck werden ein Servicepoint am Hauptbahnhof und zwei Erstanlaufstellen eingerichtet – im ehemaligen Hotel Europa und im inzwischen aufgelassenen Bildungszentrum „Haus Marillac“. Dort können Flüchtlinge vorerst unterkommen und sich registrieren lassen. Die Registrierung ist laut Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) erforderlich, um den Überblick zu behalten, damit die Menschen in die Grundversorgung kommen und einen Anteil am Gesundheitssystem erhalten. Die Polizei wird hauptverantwortlich für die Registrierung sein.

Personen, Institutionen oder Gemeinden in Tirol, die Unterkunftsmöglichkeiten für Kriegsflüchtlinge anbieten können und wollen, sollen sich an die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) oder an das Land Tirol wenden.

📧 nachbarschaftsquartier@bbu.gv.at

📧 unterkunft.ukraine@tirol.gv.at

Alle Einmeldungen werden dort geprüft und beantwortet.

Hinweis: Quartiere bis 150 Betten sind an das Land Tirol, Quartiere über 150 Betten an die BBU zu melden!

Weitere Informationen

Bildung: Ukrainische Kinder sollen in Schulen in den Gemeinden oder in großen Unterkünften direkt vor Ort betreut werden. Es sollen Möglichkeiten zum Unterricht in ihrer Muttersprache geschaffen werden.

Arbeit: Alle registrierten Ukrainer werden einen freien Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

▶️ Spenden für Ukraine

Finanzielle Spenden für UkrainerInnen vor Ort können über „Nachbar in Not“ geleistet werden.

Kontodaten

Spendenzweck: NACHBAR IN NOT: Hilfe für die Ukraine

IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003

BIC: GIBAATWWXXX

  • Spenden können auch per SMS abgewickelt werden. Senden Sie dazu eine SMS mit Ihrem Spendenbetrag zwischen 1 und 50 Euro an +43 664 660 44 66.

▶️ Spenden für Ukrainer in Tirol

Spenden für Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich momentan in Tirol aufhalten und aufgrund der derzeitigen Umstände nicht zurück in ihre Heimat reisen oder nicht nicht auf ihre Konten zugreifen können und dadurch unverschuldet in eine Notlage geraten sind, sind über das „Netzwerk Tirol hilft“ – Kennwort „Ukraine“ – möglich.

Kontodaten

„Netzwerk Tirol hilft“ – Spenden für hilfsbedürftige UkrainerInnen in Tirol

Bankverbindung: Hypo Tirol

Bankkonto: Netzwerk Tirol hilft

IBAN: AT86 5700 0300 5320 1854

BIC: HYPTAT22

Kennwort: Ukraine


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