Entgeltliche Einschaltung
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Fiegl+Spielberger: Seit 95 Jahren „unter Strom“

Fiegl+Spielberger ist eines der größten privaten Elektrotechnikunternehmen Westösterreichs mit Hauptsitz in Innsbruck und acht weiteren Niederlassungen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz.

Fiegl+Spielberger zählt fast 500 Mitarbeiter, davon 82 Lehrlinge, darunter 12 weibliche Lehrlinge und viele weitere engagierte Frauen wie Franziska Leitner, Samantha-Joana Weissbacher, Nicol Papes, Nadine Erlacher und Johanna Neuner (unten, v.l.).
© Fiegl+Spielberger

Seit seiner Gründung 1927 ist das Unternehmen der Spezialist für Planung, Verkauf, Installation und Wartung von Stark- und Schwachstromanlagen. Zu den Kernkompetenzen gehören neben der Elektrotechnik auch Automatiktüren und Schrankenanlagen, Sicherheitstechnik, Audio- und Videosysteme, Brandmeldetechnik, Kommunikationssysteme, Hotel-EDV und Zutrittssysteme, Kassen- und Schankanlagen sowie Photovoltaikanlagen. Diese Bereiche könnten fast den Eindruck erwecken, dass es sich hierbei um eine reine Männerdomäne handelt. Dem ist nicht so:

Powerfrauen

Franziska Leitner ist seit 15 Jahren im Unternehmen beschäftigt und leitet seit 2015 das Marketing der Fiegl+Spielberger Gruppe. Ihr Vater Johannes gehört zu den Inhabern des Unternehmens und war bis zu seinem Ruhestand 2020, zusammen mit Wolfgang Leitner, geschäftsführender Gesellschafter. Von daher hat Franziska eine besondere Verbindung zum Unternehmen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie irgendwann selbst ein Teil davon sein wollte: Nach der Wirtschaftsfachschule und einer kaufmännischen Lehre in einer Baufirma, startete sie 2007 in der Vertriebsabteilung. Über die Jahre entwickelte sie sich durch berufsbegleitende Ausbildungen im Bereich Marketing weiter und übernahm die Abteilung. Aktuell absolviert sie neben ihrem Vollzeitjob ein MBA Studium im Bereich Digital Business mit Spezialisierung auf Online Marketing.

„Wir bei Fiegl+Spielberger schätzen die Arbeit unserer Mitarbeitenden sehr, unabhängig davon, ob diese von Frauen oder Männern ausgeführt wird und egal ob diese im administrativen oder technischen Bereich liegt. Die Arbeit auf den Baustellen ist körperlich oft sehr anstrengend und wäre ohne unsere Männer nicht leicht zu bewältigen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Fachkräften bringt verschiedene Blickwinkel und Herangehens-weisen in den Arbeitsalltag. Es braucht keine Übersensibilisierung des Genderns, sondern gerechte Entlohnung und Wertschätzung für gleiche Leistungen, egal von welchem Geschlecht diese ausgeführt werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass junge Frauen, die sich für den Beruf der Elektrotechnikerin entscheiden, sich reichlich Gedanken über ihre Berufswahl machen und diesen Job mit Leidenschaft ausüben.“

Karriere mit Lehre

Samantha-Joana Weissbacher absolviert gerade die Lehre zur Elektrotechnikerin. Auf einer Berufsinformationsmesse wurde sie auf Fiegl+Spielberger aufmerksam und war gleich beeindruckt vom Unternehmen und den möglichen Berufen im Bereich Elektrotechnik. In ihrer Lehrzeit hat sie bei spannenden Projekten viel gelernt und einiges erlebt. Auch die Tatsache, dass alle Baustellenmitarbeiter ihr eigenes Arbeitswerkzeug zur Verfügung gestellt bekommen, das immer dem neuesten Stand der Technik entspricht, sieht sie als Benefit. Für die junge Elektrotechnikerin ist der Beruf sehr interessant, weil es laufend spannende und neue Herausforderungen zu bewältigen gibt und der Job auch in Zukunft krisensicher ist. Samantha ist glücklich über ihre Berufswahl und strebt an, sich nach dem Lehrabschluss bei Fiegl+Spielberger weiterzuentwickeln.

Franziska Leitner: „Mit einer absolvierten Lehre stehen heutzutage fast alle Möglichkeiten an Berufs- und Entwicklungschancen offen. Dabei ist es egal ob man Richtung Meister geht oder die Lehre mit einer Matura verknüpft und sich die Möglichkeit zu einem Hochschulstudium offen hält. Auch die Lehre im zweiten Bildungsweg zu gehen ist bei Fiegl+Spielberger kein Problem. Das Ausbildungsmodell e-Level 2.0 bietet für Um- und Aufsteiger eine hochqualifizierte Ausbildung im Bereich Elektrotechnik und lockt zusätzlich mit einem attraktiven Gehalt ab dem ersten Lehrjahr. Voraussetzung dafür ist eine Matura oder eine bereits abgeschlossene Lehre.“

Im Job aufblühen

Für diesen Weg hat sich Nadine Erlacher entschieden. Die 33-jährige hat ursprünglich einen anderen beruflichen Werdegang eingeschlagen. Nach der Lehre im Mediendesign war sie bei verschiedenen Unternehmen im Grafik- und Marketingbereich tätig. Anfang 2019 hat sie sich für eine berufliche Veränderung entschieden und holt die Lehre im Bereich Elektrotechnik nach. Für Nadine die richtige Entscheidung, denn sie blüht in ihrem Job voll auf.

Kompetenzen aneignen

Nicol Papes hat sich nach der Polytechnischen Schule und einer Berufswoche bei Fiegl+Spielberger dazu entschlossen, die Lehre zur Elektrotechnikerin zu absolvieren. Nach vier Jahren Lehre mit Abschluss im Bereich Elektro- und Gebäudetechnik sowie dem Spezialmodul Gebäudeleittechnik, ergab sich für sie am Ende des 4. Lehrjahres die Chance ins Büro zu wechseln und die Ausbildung zur technischen Zeichnerin zu machen. Seit vier Jahren ist sie fix in der CAD Abteilung im Bereich Elektrotechnik.

Johanna Neuner absolvierte die Matura an der HBLA West mit dem Schwerpunkt Ernährung-Gesundheit-Medizin. Anschließend begann sie ein Praktikum im Bereich Einkauf bei Fiegl+Spielberger. Ihre berufliche Karriere startete sie dann bei da emobil, einer Tochterfirma von Fiegl+Spielberger und Gutmann, die sich auf Ladelösungen für Elektroautos spezialisiert hat. Später erfolgte ein interner Wechsel zur Abteilung Elektrotechnik bei Fiegl+Spielberger. Anfänglich als Assistenz in der Fakturierung, dann als Projektleiterassistenz. Dadurch wurde ihr Interesse für die Elektrotechnik geweckt und Johanna hat beschlossen, berufsbegleitend die Lehre als Elektrotechnikerin nachzuholen. Dabei durfte sie auch Erfahrung auf der Baustelle sammeln, und kann mit ihrem erworbenen technischen Verständnis die Projektleitung noch besser unterstützen. Johanna ist aktuell eines der Testimonials der Lehrlings- und Facharbeiter Werbekampagne von Fiegl+Spielberger.

Frauen sollten sich nicht von Klischees abhalten lassen, auf der Baustelle zu arbeiten.“

Franziska Leitner, Marketingleiterin


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