Entgeltliche Einschaltung
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Frauenpower und Powerfrauen im Haus St. Josef am Inn

Das Haus St. Josef am Inn wird von vielen engagierten und herzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen, wobei Frauen in unseren Teams den überwiegenden Anteil einnehmen.

Drei starke Frauen, drei geglückte Berufswege: Agnes Pucher, Mariam Wandaogo und Natalie Zingerle (v.l.) begleiten und bereicher­n das Leben der Bewohner im Haus St. Josef am Inn in Innsbruck.F.
© Haus St. Josef am Inn

Gerne holen wir hier einzelne vor den Vorhang und danken ihnen in diesem Kontext für ihre hervorragende Arbeit in unserem Senioren- und Pflege­heim. In den folgenden Interviews lassen sie uns an ihrem mitunter bewegenden Lebensweg teilhaben.

Erzwungener Neustart als große Chance

„Mein Name ist Natalie Zingerle, ich habe gemeinsam mit meinem Mann zwei wunderbare Töchter und betreibe im Bergsteigerdorf St. Jodok eine Nebenerwerbslandwirtschaft. Hauptberuflich arbeite ich seit elf Jahren im Haus St. Josef am Inn. Davor war ich 30 Jahre lang als gelernte Friseurin tätig. Diese Lebensphase wurde durch einen Schlaganfall abrupt beendet, was mich vor die Herausforderung eines Neuanfangs stellte. Durch ein Zeitungsinserat wurde ich auf das Haus St. Josef am Inn aufmerksam, wo ich als Wohnküchen-Betreuerin die Chance bekam, neu durchzustarten. Nach drei Jahren in dieser Funktion wechselte ich in die hausinterne Lehr- und Lernwäscherei für behinderte Menschen. Mittlerweile darf ich das Wäscherei-Team leiten, was mich ganz besonders mit Freude und Dankbarkeit erfüllt. Hier ist es mir möglich, vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrung Menschen mit einer Beeinträchtigung im Arbeitsalltag zu begleiten und ihnen eine berufliche Heimat sowie eine Perspektive für ihr­e Zukunft zu bieten.“

Ich wollte den leidenden Menschen helfen und ihnen Hoffnung spenden.“

Mariam Wandaogo

Fortbildung und Weiterentwicklung

Agnes Pucher erzählt: „Ich wuchs gemeinsam mit acht Geschwistern auf einem Bergbauernhof in Osttirol auf. Durch das Leben am Hof und die damit verbundene harte Arbeit bekam ich die Grundlage für mein späteres Leben mit, was Fleiß, Durchhaltevermögen und Werte betrifft. Mit 17 Jahren ‚wanderte‘ ich nach Innsbruck aus, wo ich zunächst den Haushalt einer wohlhabenden Geschäftsfamilie führte. Nachdem das schon ältere Ehepaar der Familie verstarb, musste ich mich neu orientieren. Eine Stelle als ‚Stockmädchen‘ im Haus St. Josef am Inn anzunehmen, stellte sich als großer Segen heraus. Dort wurde es mir nämlich ermöglicht, mich stets berufsbegleitend fortzubilden. So dauerte es nicht lange, bis ich mich zur Mitarbeiterin im Sanitätshilfsdienst, zur Pflegehelferin, zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester und schließlich zur Pflege­dienstleiterin Schritt für Schritt weiterentwickelte. Das gute Betriebsklima im Haus, wunderbare Freunde und viel Bergsport in der Freizeit sind meine Kraftquellen, die mich auf meinem Weg gestärkt haben.“

Liebe zum Beruf und eine neue Heimat

„Ich bin Mariam Wandaogo und komme ursprünglich von der westafrikanischen Elfenbeinküste. Im Jahr 2002 wütete dort ein Bürgerkrieg, auf den große Armut und Fluchtbewegungen folgten. Ich wollte den leidenden Menschen helfen und ihnen Hoffnung spenden. Als praktizierende Christin bot sich mir die Gelegenheit, gemeinsam mit den Don-Bosco-Schwestern mitanzupacken, wo es gerade notwendig war. So betreute ich unter anderem zusammen mit Ordensfrau Hanni unterernährte Flüchtlingskinder. Hanni, die gute Kontakte nach Österreich pflegte, fragte mich dann, ob ich nach Europa kommen wolle, um mich dort fortzubilden. Im Jahr 2010 ergriff ich im Alter von 29 Jahren diese Chance und absolvierte zuerst einen Deutschkurs und anschließend meine Ausbildung zur Pflegeassistentin in Tirol. Seit sieben Jahren arbeite ich als solche im Haus St. Josef am Inn, wo ich mich sehr gut aufgehoben fühle, gut ins Team integriert bin und mich jeden Tag darauf freue, mit unseren wirklich liebenswerten Bewohnern zu arbeiten.“

HAUS SANKT JOSEF AM INN

Das private Senioren- und Pflegeheim steht in Sankt Nikolaus direkt am Inn. Seine geistigen Wurzeln liegen bei den Barmherzigen Schwestern. Traditionell kann das Heim von allen Hilfsbedürftigen in Anspruch genommen werden. Innovative und mehrfach ausgezeichnete Ideen wie der Campingurlaub werden von den Bewohnern geschätzt. Behinderten Menschen einen sicheren Arbeitsplatz zu geben, gehört zu den Anliegen des Hauses. Als familienfreundlichster Non-Profit-Betrieb Tirols gilt es stets, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Kleine moderne Wohngruppen tragen zum familiären Klima bei. Ein vertrauensvolles, offenes und transparentes Miteinander bildet die Grundphilosophie der täglichen Zusammenarbeit.

Weitere Infos unter www.haus-sanktjosef.at


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