Bundesliga

WSG-Trainer Silberberger fordert: „Müssen uns in allen Bereichen steigern“

Quo vadis, WSG Tirol? Cheftrainer Thomas Silberberger ließ vor dem Hartberg-Gastspiel durchaus Dampf ab.
© gepa

Wattens – Vor dem Gang ins Abstiegs-Play-off führt die letzte Runde im Grunddurchgang der Fußball-Bundesliga die WSG Tirol am Sonntag nach Hartberg. Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Frühjahrsspielen, zuletzt dem 0:2 gegen Rapid, wurde der Ton rund um die WSG-Kabine durchaus schärfer, auch Sportmanager Stefan Köck nahm sich seine Truppe diese Woche zur Brust.

Ein Bild sagt manchmal auch mehr als tausend Worte. Und so saß WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger gestern bei der üblichen Wochen-PK alleine am Rednerpult, sinnbildlich hat sich nach den jüngsten Leistungen keiner einen Platz an der Sonne verdient. „Wir müssen langsam, aber sicher in die Gänge kommen, die Frühjahrssaison ist bis jetzt leistungstechnisch und vom Gesamtbild, Stichwort Trainingsbedingungen, durchwachsen“, hält Silberberger vor dem Hartberg-Spiel mit der Devise „verlieren verboten“ fest.

⚽ Bundesliga, 22. Spieltag

🟢 Samstag:

  • Red Bull Salzburg - SCR Altach 17.00 Uhr

🟢 Sonntag:

  • WAC - LASK 17.00 Uhr
  • TSV Hartberg - WSG Tirol 17.00 Uhr
  • SV Ried - Sturm Graz 17.00 Uhr
  • Rapid Wien - Austria Klagenfurt 17.00 Uhr
  • FC Admira - Austria Wien 17.00 Uhr

Silberberger fand aktuell angesichts fehlender Leader („Momentan geht bei uns keiner voran“) und der dürftigen Resultate („Die Auslosung – Sturm, Ried, Rapid – war zwar nicht leicht, wir haben uns aber definitiv immer selbst auf die Verliererstraße gebracht“) klare Worte: „Wir haben auf allen Positionen viel zu tun und müssen uns in allen Bereichen steigern.“

Was billige Gegentore mit der Spielanlage und einem möglicherweise fehlenden Plan B zu tun haben, stellte er auch fragend in den Raum: „Ich will nichts ändern. Im Endeffekt müssen wir unser Spiel durchziehen. Wir haben gegen die kommenden Gegner in der Quali-Runde im Herbst gut performt.“

Die Legionärsfrage für Hartberg hat sich geklärt. Nach einer Post-Covid-Diagnose fällt Innenverteidiger Maxime Awoudja aus. (lex)

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