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Nach einem Traumstart ging es für die Kitzbüheler Adler abwärts

Das junge Team der Kitzbüheler Adler erlebte in der Alps Hockey League eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen.

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Mit 15 Toren treffsicherster Kitzbüheler: Raivo Freidenfelds.
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Von Alois Moser

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Kitzbühel – Nach dem Verpassen der Pre-Play-offs und dem abschließenden 0:5 gegen die Red Bull Juniors endete für den EC Kitzbühel eine durchwachsene AHL-Saison. Zeit, Bilanz zu ziehen:

„Enttäuscht? Bin ich nicht“, konstatierte Kitzbühels Präsident Volker Zeh, bekannte aber: „Ich hätte mir für die Jungs gewünscht, dass sie den nächsten Schritt schaffen.“ Das wäre der Einzug in die Pre-Play-offs, den die Adler verpassten: „Nicht ganz verwunderlich bei unserer jungen Mannschaft“, kommentierte auch Michael Widmoser, sportlicher Leiter der Kitzbüheler, der aber zugab: „Wir hätten uns schon mehr erhofft, und es wäre auch mehr möglich gewesen.“

Zumal nach einem überraschenden tollen Start mit 19 Punkten aus den ersten zehn Spielen, der laut Widmoser die Erwartungen „höher“ werden ließ: „Aber wir haben gewusst, dass die AHL eine schwierige Liga ist.“ Das zeigte sich im weiteren Saisonverlauf, als die Adler während einer langen Durststrecke ordentlich gerupft wurden. Die darauf folgende Trennung von Coach Charles Franzen fiel Widmoser schwer: „Menschlich hat alles gepasst, aber wir mussten versuchen, die Mannschaft aufzurütteln.“ Das gelang nur bedingt, am Ende des Grunddurchgangs stand für die Gamsstädter Platz 14 in der Tabelle. Auch die andauernde Corona-Pandemie überschattete die abgelaufene Saison: Neben einigen Spielen ohne Zuschauer fielen auch immer wieder Spieler für längere Zeit aus: „Im Nachhinein hätten wir einige Spiele angesichts der Ausfälle wohl besser abgesagt“, konstatierte Präsident Zeh.

Ab heute werfen die Kitzbüheler aber bereits den Blick in Richtung neue Saison. Die Kooperation mit Villach soll laut Widmoser fortgesetzt werden: „Wir wollen weiter junge Spieler entwickeln. Gemeinsam mit ein paar erfahrenen Spielern werden wir eine gute Mannschaft zusammenstellen.“ Speziell die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor möchte man angehen.

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Und auch hinter der Bande im Sportpark ist noch ein Platz frei – laut Präsident Zeh „stapeln“ sich die Bewerbungen für den vakanten Trainerposten: „Kitzbühel ist ein Name, der zieht.“


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