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Reuttener Lehrlinge können aus dem Vollen schöpfen

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Rasche Vermittlung und nachhaltige Schulungsoffensiven zur Bekämpfung des Fachkräftemangels haben beim AMS Reutte Priorität.
© Tschol

Reutte – Vor einem Jahr waren in Reutte noch 1927 Menschen arbeitslos. Mit Ende Februar 2022 waren es 416 – 143 Frauen und 273 Männer. Doch das Rekordminus von 78,4 Prozent gilt es zu relativieren. Schließlich war die Wintersaison 2020/21 ein Totalausfall.

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Der Außerferner Arbeitsmarkt ist aber trotzdem stark im Aufwind und fast wieder auf Vorkrisenniveau (Februar 2020: 356 gemeldete Arbeitslose).

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist in allen Branchen spürbar. Speziell die hohe Frauenarbeitslosigkeit während der Krisenmonate ist stark gesunken und liegt mit einer Quote von 2,1 % deutlich unter jener der Männer. Der Grund: Viele Frauen arbeiten in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich und profitieren von den positiven saisonalen Effekten. „Dennoch sind Frauen am Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt. Die Teilzeitquote der Frauen und die Einkommensunterschiede sind hoch. Die Erwerbsquote der Frauen im Bezirk Reutte liegt unter dem Landesschnitt“, kommentiert AMS-Geschäfsstellenleiterin Karin Lutz mit Blick auf den „Frauenmonat März“.

Ende Februar waren beim AMS Reutte insgesamt 398 offene Stellen gemeldet. Lutz: „Die rasche Vermittlung und nachhaltige Schulungsoffensiven zur Bekämpfung des Fachkräftemangels haben nun für uns Priorität.“ Starke Nachfrage gibt es auch im Lehrlingssektor. Dies belegen die aktuellen AMS-Daten. So stehen im Bezirk Reutte 16 Lehrstellensuchende 119 sofort verfügbaren Ausbildungsplätzen gegenüber. (TT, fasi)

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