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Real Madrid setzt gegen Paris auch auf den "Geist von Juanito“

David Alaba bekommt es heute (21 Uhr, live Sky, Servus TV) wieder mit Messi, Mbappé und Neymar zu tun. Real Madrid hofft nach dem 0:1 im Hinspiel auf eine "Remontada" ("Aufholjagd") gegen Paris SG.

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ÖFB-Teamspieler David Alaba bekommt es heute wieder mit den Superstars Neymar und Kylian Mbappé zu tun.
© AFP

Madrid – Real Madrid und David Alaba sind gefordert. Im Achtelfinal-Schlager der Champions League sind die Spanier heute (21 Uhr. live Servus TV, Sky) gegen Paris Saint-Germain mit 0:1 im Hintertreffen. Im ausverkauften Estadio Santiago Bernabéu soll nun die Wende gelingen.

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Im Hinspiel stand jedenfalls nur ein wirkliches Schwergewicht im Ring: PSG dominierte bei 58:42 Prozent Ballbesitz die Partie, schoss achtmal aufs Tor und ließ selbst keinen Schuss zu. Ein Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit, skrupellos und faszinierend finalisiert von Kylian Mbappé, sicherte PSG den knappen Sieg. „Er ist der beste Spieler in Europa“, adelte Real-Trainer Carlo Ancelotti den Wunderknaben, Mbappé sei „nicht zu stoppen“. Am Montag nun viel Aufregung – letztlich wohl um nichts: Mbappé, der seit Monaten mit einem Wechsel nach Madrid in Verbindung gebracht wird und nach seinem Goldtor bereits Interviews auf Spanisch gab, soll im Training eine Blessur erlitten haben. Die Reise nach Madrid machte er aber mit.

Real setzt auch auf den „Remontada“-Mythos – die Aufholjagd. Wesentlich geprägt von Juanito, Reals legendärer Nummer 7, der predigte: „90 minuti en el Bernabéu son molto longos“ – 90 Minuten im Bernabéu sind sehr lange.

Die letzte europäische „Remontada“ in Weiß ist aber schon ein wenig her. Nachdem die „Königlichen“ in der Saison 2015/16 überraschend 0:2 in Wolfsburg unterlegen waren, kündigte Reals damaliger Juanito-Erbe, Cristiano Ronaldo, drei Tore an. Real stieg tatsächlich mit 3:0 und einem Ronaldo-Hattrick auf. Und was folgte danach? Richtig, drei Champions-League-Titel in Serie.

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Und natürlich setzt Ancelotti auch auf ÖFB-Teamspieler David Alaba. Auf den Wiener Abwehrchef wird es heute in der Innenverteidigung ankommen. Der Österreicher wird seine Qualität gegen Lionel Messi, Neymar und höchstwahrscheinlich auch Mbappé erneut unter Beweis stellen dürfen.

Im zweiten Spiel kämpft Sporting Lissabon nach einem 0:5 bei Manchester City lediglich um die Ehre. (t.w., APA)


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