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Den Schwazer Adlern fehlt Selbstvertrauen

Nach der 25:26-Niederlage gegen die Fivers herrscht bei Handball Tirol Katerstimmung.

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Guter Rat ist derzeit teuer: Die Schwazer Handballer steckten nach der bitteren 25:26-Niederlage gegen die Fivers die Köpfe zusammen.
© Falk

Von Benjamin Kiechl

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Schwaz – Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. So lässt sich derzeit die Lage in der Tiroler Handball-Familie zusammenfassen. Im TV-Livespiel am Montagabend mussten sich die Spieler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol vor Heimpublikum gegen die Fivers Margareten mit 25:26 (10:15) geschlagen geben.

Eigentlich wollten die Adler alles besser machen als noch am vergangenen Mittwoch im HLA-Nachtragspiel gegen HC Linz (27:33). Das gelang allerdings nur in der ersten Spielhälfte. „Es ist richtig bitter gelaufen. Wir haben die erwartete Reaktion nach letzter Woche gezeigt und sind zumindest in der ersten Halbzeit ganz anders aufgetreten. Da haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Wir waren bissig, kompakt in der Abwehr, haben im Angriff ruhig agiert, auf unsere Chance gewartet. Die klare Führung zur Pause war redlich verdient“, erklärte Spielertrainer Gerald Zeiner, der bekanntlich zum Jahreswechsel Frank Bergemann als Coach beerben durfte. Der Trainereffekt lässt derzeit noch auf sich warten.

Nach zahlreichen Corona-Fällen (u. a. war Zeiner als Nationalteam-Rückkehrer selbst betroffen) fehlt den Tirolern noch immer der Spielrhythmus. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) gibt es auswärts gegen HSG Graz die Chance auf ein Erfolgserlebnis nach den zwei Niederlagen gegen Linz und die Fivers.

Eigentlich sah es am Montagabend in der Osthalle bis zur Pause sehr gut aus – mit viel Applaus wurden die Adler bei plus fünf Treffern in die Kabine verabschiedet. Doch nach 60 Minuten standen die Knappenstädter mit leeren Händen da. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben und wissen eigentlich gar nicht, wie und warum. Das darf uns einfach nicht passieren. Es ist im Moment eine Kopfsache, wir brauchen ein Erfolgserlebnis, um uns Selbstvertrauen zurückzuholen.“

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