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Fittipaldi testet in Bahrain für Haas, Piloten-Suche läuft

Neben Fittipaldi soll auch der ehemalige Haas-Fahrer Magnussen auf der Kandidatenliste stehen. Haas plagten derweil in Bahrain Logistik-Probleme.

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Der brasilianische Ersatz-Pilot Pietro Fittipaldi wird am Donnerstag für das Formel-1-Team Haas in Bahrain testen.
© GEPA pictures/ XPB Images

Sakhir – Der brasilianische Ersatz-Pilot Pietro Fittipaldi wird am Donnerstag nach dem Abgang des russischen Fahrers Nikita Masepin für das Formel-1-Team Haas in Bahrain testen. Das teilte der US-Rennstall am Mittwoch mit. Ob der Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi beim Saisonauftakt am 20. März in Sakhir neben dem Deutschen Mick Schumacher für Haas starten wird, ist allerdings noch unklar. Haas plagten derweil in Bahrain Logistik-Probleme.

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Wie das Formel-1-Team erklärte, kann es die Testfahrten erst verspätet aufnehmen. Grund dafür sei, dass die Fracht erst tags zuvor in der Nacht an der Strecke angekommen sei. "Diese Verzögerung wird unser Programm beeinflussen", hieß es bei Haas. Ziel sei es, dass Fittipaldi am Donnerstagnachmittag zur zweiten Einheit den VF-22 steuern werde.

Nach Informationen der dänischen Boulevardzeitung Ekstra Bladet ist neben Fittipaldi auch der ehemalige Haas-Fahrer Kevin Magnussen auf der Kandidatenliste. Der Rennstall prüft nach Angaben von Besitzer Gene Haas "mehrere Kandidaten" für den Stammplatz und sucht einen Fahrer mit Erfahrung. Immer wieder wird auch der Deutsche Nico Hülkenberg genannt, der Ersatzfahrer für Aston Martin ist.

Masepin überlegt rechtliche Schritte

Haas hatte sich vergangene Woche nach der russischen Invasion in der Ukraine von seinem russischen Piloten Nikita Masepin sowie Hauptsponsor Uralkali, bei dem Masepins Vater Miteigentümer ist, getrennt. Der 23-Jährige behält sich rechtliche Schritte gegen seinen Rauswurf vor. "Es ist gut, sich alle Optionen offen zu halten", sagte er am Mittwoch bei einer Medienrunde. Masepin stellte zugleich klar: "Ich will nicht an einen Ort zurück, an dem man mich nicht will." Über seine Vertragsauflösung meinte der Moskauer: "Natürlich denke ich, dass das nicht fair ist."

Uralkali fordert unterdessen die Rückerstattung seiner Sponsorengelder von Haas für diese Saison. Das Geld solle in eine gemeinsame Stiftung mit Nikita Masepin einfließen, mit der Top-Athleten unterstützt werden sollen, die aus politischen Gründen nicht mehr auf höchstem Niveau starten dürfen, hieß es.

Haas wurde in der WM-Saison 2021 Letzter und war das einzige Formel-1-Team, das keinen Punkt erzielte, nachdem es sich voll und ganz auf die Entwicklung seines Autos für die großen Regeländerungen dieses Jahres konzentriert hatte. (APA/dpa/Reuters)


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