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750-Jahr-Jubiläum in Kitzbühel geht in die Verlängerung

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Anna Hauf und Harald Windisch spielen im Stück „Aufschnaiter – Ein musikalisches Dokudrama“ in Kitzbühel.
© Angerer

Von Harald Angerer

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Kitzbühel – Die Feierlichkeiten zum 750-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung Kitzbühels waren massiv von der Pandemie überschattet und dementsprechend auch anders als ursprünglich geplant. Deshalb gehen die Feierlichkeiten heuer sozusagen in die Verlängerung. Ausständig ist noch die Präsentation des neuen Stadtbuches und es steht auch noch ein künstlerischer Höhepunkt bevor.

Vom 1. bis 3. April findet die Uraufführung von „Aufschnaiter – Ein musikalisches Dokudrama“ statt. Dabei rückt ein großer, aber wenig bekannter Sohn der Stadt in den Mittelpunkt. Es dreht sich in dem Stück um den 1664 in Kitzbühel geborenen und aufgewachsenen Benedikt Anton Aufschnaiter. Ein Barockkomponist, der von Kitzbühel aus nach Wien und letztlich nach Passau zog und dort am bischöflichen Hof als Kapellmeister und Hofkomponist wirkte.

Die Idee stammt von Johannes Gasteiger, der sich seit über 30 Jahren mit Aufschnaiter beschäftigt. „Es gibt leider wenig Unterlagen von ihm und über sein Leben“, schildert er. Es war für ihn spannend, „was herauskommt, wenn ein Komponist und ein Dichter etwas gemeinsam gestalten“, sagt Gasteiger.

Das Leben Aufschnaiters und die Beziehung zu seiner Frau sind Inhalt des Stücks, welches der Komponist Christof Dienz vertont hat. Das Libretto stammt aus der Feder von Christoph W. Bauer und Regie führt Thomas Gasser. Aufschnaiter wird von Harald Windisch gespielt, seine Frau von Anna Hauf. Die Musik übernimmt das Ensemble Die Knoedel.

„Aufschnaiter – Ein musikalisches Dokudrama“ soll auch in Innsbruck zur Aufführung kommen. Karten für die Uraufführung in Kitzbühel vom 1. bis 3. April gibt es bei oeticket, der Sparkasse Kitzbühel und dem TVB Kitzbühel.


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