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Grüne orten „Zeitenwende“ in Tirol, Kliniken lockern Corona-Regeln

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Der Zillertaler Seilbahnunternehmer Heinz Schultz will, wie berichtet, die umstrittene Verbindung Hochzillertal-Spieljoch evaluieren und hat folglich den Antrag auf Feststellung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nunmehr zurückgezogen. Grünen-Tourismussprecher Georg Kaltschmid ist davon überzeugt, dass dies letzten Endes auch Ausdruck einer einsetzenden „Zeitenwende“ in Tirol sei. Kaltschmid spielt damit auch auf die Gemeinderatswahlen an, die da oder dort auch unter dem Eindruck diverser touristischer Großprojekte gestanden sind. „Die Zeit der invasiven Tourismusprojekte ist vorbei“, schlussfolgert Kaltschmid. Immer öfter würde die Bevölkerung ihre Stimme gegen geplante „Investorenbettenburgen“ erheben. Der neue Weg, nämlich Nachhaltigkeit und ein sorgsamer Umgang mit der Bergwelt, müsse jetzt aber „konsequent durchgezogen werden“, fordert Kaltschmid. Damit meint der Landtagsabgeordnete das Land. Also die Regierung. Parteinamen nennt Kaltschmid in der Aussendung keine. Die Grünen sitzen mit der VP im Regierungsboot.

Die Tirol Kliniken lockern indes ihre Corona-Regelungen, wie man gestern bekannt gab. So gilt ab sofort für die Zutritt zu den Gebäuden am Areal des Landeskrankenhauses Innsbruck – analog zu den Bundesregelungen – für Besucher, Patienten und Begleitpersonen die 3-G-Regel. Wohnzimmertests als Nachweis sind allerdings nicht zugelassen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin. Ebenso unverändert bleibt die Besuchsregelung: je ein Besucher pro Patient (Ausnahme: minderjährige Patienten) und Woche (13–15 Uhr). (TT, mami)

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